Wehen Wiesbaden schon raus

KSV Hessen tritt im Hessenpokal beim VfL Biedenkopf an: „Kampf unter den Regionalligisten“

Nicolas Gröteke (links) und Frederic Brill.
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Torhüter und Kapitän: Nicolas Gröteke (links) und Frederic Brill.

Nach der 1:2-Niederlage gegen den VfR Aalen in der Fußball-Regionalliga Südwest am vergangenen Samstag bedankten sich die Spieler des KSV Hessen Kassel wie gewohnt für die Unterstützung der Fans.

Kassel – Als sie in der Nordkurve standen, da sangen die Löwen-Anhänger: „Holt den Pokal für uns!“ Klar, einerseits, weil heute das Hessenpokal-Spiel beim Gruppenligisten VfL Biedenkopf (18.

30 Uhr) ansteht. Aber wahrscheinlich auch, weil der Weg zum Titel und dem damit verbundenen Einzug in den DFB-Pokal seit einigen Tagen deutlich leichter geworden ist.

Denn Drittligist Wehen Wiesbaden scheiterte bereits früh am Hessenligisten Türk Gücü Friedberg (0:1). Neben dem KSV sind mit Offenbach, Steinbach, dem FSV Frankfurt und Gießen noch vier weitere Regionalligisten sowie einige ambitionierte Hessenligisten dabei. Dennoch: Ohne Wehen ist ein Erfolg im Hessenpokal deutlich wahrscheinlicher als mit Wehen. KSV-Trainer Tobias Damm erwartet nun einen „Kampf unter den Regionalligisten“. Aber auch die heutige Aufgabe werde man mit „der richtigen Einstellung“ angehen. Damm weiß dennoch: „Wir sind der klare Favorit.“

Beim VfL Biedenkopf wird der 38-Jährige die Startelf ein wenig umkrempeln. „Bei uns trainieren fast alle konstant auf einem Niveau. Mal ist der eine etwas besser, mal der andere. Es werden einige spielen, die bislang noch nicht so viel auf dem Platz standen. Das heißt aber nicht, dass diejenigen nicht auch am Samstag von Beginn an auflaufen könnten“, so Damm.

Weil die Partie gegen den Gruppenligisten auf Kunstrasen stattfindet, werden Kapitän Frederic Brill, Hendrik Starostzik und Alexander Mißbach geschont. „Freddy hat eine Flüssigkeitsansammlung am Meniskus, in dem Knie, an dem er operiert wurde. Er muss noch mal unters Messer. Wir hoffen, dass wir es bis kurz vor die Winterpause schieben können. Wenn die Schmerzen aber zu groß werden, muss es früher gemacht werden“, sagt der Trainer. Starostzik hat seit längerer Zeit Probleme am Rücken, Mißbach hat seine am Fuß gerade überstanden.

Auch ohne die drei Stammkräfte sollte Biedenkopf für die Löwen allerdings eine lösbare Aufgabe sein. Die Fans wollen auch in den kommenden Wochen weiterhin singen: „Holt den Pokal für uns!“ (Maximilian Bülau)

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