Pascal Maiwald schwer verletzt

KSV Hessen am Samstag in Homburg: Keine guten Aussichten

Pascal Maiwald.
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Verletzt: Pascal Maiwald.

Der Schock um die Verletzung von Marco Dawid ist noch präsent beim KSV Hessen Kassel. Und dennoch muss der Fußball-Regionalligist bereits den nächsten schweren Rückschlag verkraften.

Kassel – Denn auch Winter-Neuzugang Pascal Maiwald hat sich das Kreuzband gerissen. „Er ist beim Training im Rasen hängen geblieben, ohne Fremdeinwirkung. Wie es so typisch ist bei dieser Verletzung“, sagt Trainer Tobias Damm, der in diesem Zusammenhang von der neuesten Hiobsbotschaft spricht.

Es gibt weitere: Denn auch Torjäger Mahir Saglik wird morgen beim FC Homburg (14 Uhr) nicht spielen können. Der mit 13 Treffern viertbeste Schütze der Liga plagt sich schon länger mit Oberschenkelproblemen herum. „Wir haben Hoffnung, dass er am Dienstag bei Schott Mainz wieder dabei ist. Aber für Samstag fällt er aus“, sagt Damm. Verzichten muss der 37-Jährige neben Dawid und Saglik auch auf Jon Mogge (Aufbautraining nach OP). Zudem sind Abwehrchef Kevin Nennhuber und Angreifer Sebastian Schmeer weiterhin fraglich.

Überhaupt keine guten Aussichten also für den Auftritt in Homburg. Der eigentlich zu einem guten Zeitpunkt kommt. Zwar hatte die Entlassung von Trainer Matthias Mink Mitte Februar kurzfristig zumindest ergebnistechnischen Erfolg. Auf die 2:1-Siege gegen die Abstiegskandidaten Schott Mainz und Stadtallendorf folgte am Dienstag allerdings eine 1:2-Heimniederlage gegen Offenbach, bei der Luca Plattenhardt – Bruder von Bundesliga-Profi Marvin Plattenhardt – zudem die Rote Karte sah. Von den vor der Saison ausgemachten Aufstiegskandidaten ist Homburg sicher die größte Enttäuschung. Mit 13 Zählern holten die Saarländer in diesem Jahr nur vier mehr als der KSV – und doch sind die Voraussetzungen natürlich ganz andere.

„Unser Hauptaugenmerk wird auf der Defensive liegen. Wir bekommen definitiv zu viele Gegentore. Und Homburg hat große Qualität“, mahnt auch Damm. Wichtig wäre da eine Rückkehr von Nennhuber, der wegen Wadenproblemen gegen Pirmasens zuletzt passen musste. Ohne Saglik wäre es zudem wichtig, dass Schmeer zur Verfügung stünde. Der 34-Jährige stieg nach lang anhaltenden Magen-Darm-Beschwerden aber erst gestern wieder ins Training ein.

Homburg ist der Auftakt zu einem März mit fünf Spielen. Im Auestadion hat der KSV die Spitzenteams aus Elversberg und vom FSV Frankfurt zu Gast, auswärts stehen die wichtigen Partien gegen die direkten Konkurrenten aus Mainz und Koblenz auf dem Plan. Es wird Bewegung in der Tabelle geben. In Stuttgart, Elversberg, Ulm und Freiburg haben die Löwen bewiesen, dass sie dazu in der Lage sind, starke Teams auf fremdem Platz vor Probleme zu stellen. Nur: Die Aussichten sind eben nicht gut. (Maximilian Bülau)

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