Damm verletzt ausgewechselt

KSV Hessen: Keine Tore beim Test in Leipzig

Die Anweisungen von KSV-Trainer Matthias Mink fruchteten noch nicht: Stürmer Mike Feigenspan, hier im Spiel gegen Paderborn, blieb beim 0:0 in Leipzig ohne Torerfolg. Archivfoto:  Hedler

Leipzig. Das zweite Unentschieden im sechsten Testspiel gab es für Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel beim Oberligisten 1. FC Lokomotive Leipzig. Die Löwen spielten vor 473 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion 0:0.

„Das Testen verschiedener System stand heute im Vordergrund“, sagte KSV-Trainer Matthias Mink. „Leider haben wir nicht getroffen, aber zumindest stand nach zuletzt leichtsinnig gefangenen Toren mal wieder die Null.“

Der KSV, der zunächst nach einem 4-4-2-System später noch ein 3-4-3 und ein 4-2-3-1 testete, dominierte die Anfangsphase, kam aber zunächst nicht zwingend in den Strafraum. Mike Feigenspan (8.) und zweimal Tobias Damm (14., 22.) zielten von der Strafraumgrenze jeweils zu hoch. Nach einigen Distanzversuchen des sächsischen Fünftligisten von Ex-Bundesliga-Profi Heiko Scholz hatten die Nordhessen Glück, als Leipzigs Markus Krug nach einem Freistoß per Kopf nur den Pfosten traf (24.).

Auf der Gegenseite parierte Julien Latendresse-Levesque gegen Kassels Neuzugang Sylvano Comvalius (43.) – die beste KSV-Chance. Kurz danach musste Tobias Damm verletzt ausgewechselt werden. Der Kasseler war nach einem Kopfballduell ohne gegnerische Einwirkung mit dem rechten Fuß umgeknickt.

Zur Pause wechselten beide Trainer sechsmal, entsprechend zerfahren war die Partie in der Folge. Lediglich Neu-Löwe Hasan Pepic prüfte den Lok-Schlussmann noch einmal ernsthaft (60.). Tino Schulze hatte am Ende den Sieg auf dem Fuß, verzog aber freistehend aus 16 Metern (90.).

„Nach den vielen Wechseln zur Pause haben beide Teams mit sehr offenen Visier gespielt, wie wir Trainer es nicht so gern sehen“, sagte Mink, der mit Lok-Trainer Scholz einst bei Fortuna Köln zusammen gespielt hatte. „Kassel hat schon klasse Leute“, sagte Scholz. „Ich bin mir sicher, dass sie in dieser Saison eine gute Rolle spielen werden.“

KSV (1. Halbzeit): Rauhut – Schmik, Friedrich, Welker, Giese – Brill, Becker – Damm (44. Dawid), Bektasi, Feigenspan – Comvalius

KSV (2. Halbzeit): Rauhut – Giese (66. Najjer), Welker (84. Scherer), Perrey, Dawid – Becker (76. Sattorov), Evljuskin – Feigenspan (66. Schulze), Lemke, Pepic – Girth

SR: Klemm (Gröditz) - Z: 473

Von Sebastian A. Reichert

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