Fußball-Regionalliga

Knoten ist geplatzt: KSV gewinnt 1:0 gegen Saarbrücken

Der Ball ist drin: Torschütze Benjamin Girth (weißes Trikot) dreht jubelnd ab und feiert seinen Treffer beim 1:0-Sieg des KSV Hessen in Saarbrücken. Foto: Hedler

Saarbrücken. Vier Minuten vor Schluss war der Knoten geplatzt. Hoch fliegt der Ball nach einer Ecke von Hasan Pepic in den Saarbrücker Strafraum. Das Leder fliegt und fliegt und landet schließlich am langen Pfosten bei dem eingewechselten Kasseler Stürmer Benjamin Girth. Der fackelt nicht lange und bugsiert den Ball ind Tor.

Und weil der KSV Hessen die folgenden vier Minuten unbeschadet übersteht, gewinnt die Mannschaft von Trainer Matthias Mink nach drei torlosen Unentschieden die Regionalliga-Partie beim 1. FC Saarbrücken mit 1:0.

Nach 45 Minuten stand es - und das war nach den jüngsten Ergebnissen des KSV Hessen keine Überraschung - noch 0:0. Der KSV war zunächst von zwei schwachen Teams das etwas bessere, das in der 17. Minute die einzige Chance in der ersten Halbzeit hatte. Comvalius köpfte den Ball aus sechs Metern auf das Saarbrücker Tor, aber Torwart Hohs war mit den Fingerspitzen am Ball.

3000 Zuschauer im Saarbrücker Ludwigspark waren von ihrer Mannschaft bitter enttäuscht, denn die Saarländer wirkten völlig verunsichert, und die Spieler überboten sich gegenseitig an Harmlosigkeit. Der KSV dagegen überzeugte zunächst erneut in der Defensive und hielt die harmlosen Gastgeber stets weit vom eigenen Gehäuse entfernt.

Das änderte sich in den zweiten 45 Minuten. Die bessere Mannschaft war nun der 1. FC Saarbrücken, aber die klareren Torchancen hatte weiterhin der KSV Hessen. Dennis Lemke hätte in der 79. Minute den Bann schon brechen können, aber nach einem Konter rettete der Saarbrücker Filip Luksik für seinen bereits geschlagenen Torwart David Hohs.

Zuvor aber hatte Mink bei einem Wechsel ein glückliches Händchen, denn in der 53. Minute brachte Kassels Trainer Girth für Comvalius, und das sollte sich auszahlen.

Aber auch der zweite Kasseler Wechsel war ein Volltreffer, denn Pepic - er kam für Evljuskin - sollte bei dem Goldenen Tor noch eine wichtige Rolle spielen. Nach und nach mischten sich etwa 30 KSV-Fans unter die 3000 Zuschauer im Saarbrücker Ludwigspark. Ein Stau auf der Autobahn war die Ursache dafür, dass die meisten Kasseler sich nicht mehr als eine halbe Stunde der Partie ansehen konnten.

KSV Hessen gewinnt 1:0 gegen Saarbrücken

Was sie zunächst sahen, kann ihnen nicht gefallen haben, denn nun kam der 1. FC Saarbrücken besser ins Spiel. Die Löwen aber überstanden die Saarbrücker Sturm- und Drangphase unbeschadet, ehe Benjamin Girth mit seinem schon beschriebenen Auftritt für das glückliche Ende sorgte.

KSV Hessen: Rauhut - Schmik, Friedrich, Perrey, Lorenzoni - Evljuskin (73. Pepic) - Lemke, Becker - Damm, Comvalius (53. Girth), Feigenspan

Von Patric Cordier

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