Kommentar zum Fehlstart des KSV: "Vor dem großen Zittern"

Auf das 0:1 gegen Worms folgte am Samstag ein 0:2 gegen Homburg. Der Fehlstart des KSV nach der Winterpause ist damit perfekt. Ein Kommentar von Sportredakteur Florian Hagemann.

Vorweg: Der KSV Hessen Kassel 2015 steht nicht so schlecht da, wie es die beiden Ergebnisse in den Pflichtspielen vermuten lassen. Der Verein hat gute Ideen wie die Installation eines Chefmährers, die Umstellung des Ticketsystems und die Einführung von Zehner- und Klugscheißerkarten. Er kommt lockerer, leichter und selbstironischer daher. Auch die Mannschaft hat schon bewiesen, dass sie Potenzial hat. Und Trainer Matthias Mink darf weiter zugetraut werden, diese Elf zu entwickeln.

Trotzdem befindet sich gerade Mink in einer nicht leichten Phase seines Schaffens beim KSV. Auf der einen Seite muss er schon auf die nächste Saison blicken, in der die Löwen dann wieder Richtung oben schielen wollen und die Ansprüche zwangsläufig wachsen. Auf der anderen Seite muss Mink aufpassen, dass er sein Team mit seinen Positionsspielen nicht überfordert und alle zusammen in den Abstiegskampf geraten.

Die Niederlage gegen Homburg war alarmierend, weil sie nicht auf Zufall basierte, sondern auf einem mangelhaften Zusammenspiel. Gegen Freiburg nächste Woche muss sich das ändern, sonst beginnt das, was der KSV in dieser Saison tunlichst vermeiden wollte und kontraproduktiv für den weiteren Aufbau dieses Teams wäre: das große Zittern.

Lesen Sie auch:

- KSV-Fehlstart nach Winterpause perfekt - 0:2 gegen Homburg

- Ärger mit Fans im Auestadion: Gang in Nordkurve fiel aus

KSV Hessen Kassel verliert gegen den FC Homburg

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.