Kommentar zur Hinrunde: Trainer und Mannschaft sind auf einem guten Weg

Halbzeit in der Fußball-Regionalliga Südwest. Nicht alles, aber doch vieles läuft gut, beim KSV. Er hat Vertrauen verdient, findet HNA-Sportchef Frank Ziemke.

Die erste Hälfte der Saison ist gespielt in der Fußball-Regionalliga – und ein Fazit zu ziehen über diesen KSV Hessen ist nicht ganz einfach. Denn na klar: Die Löwen-Fans wollen ihre Mannschaft nah dran sehen an der Spitze. Dazu fehlt ihr ein Stück. Zumindest was die Punkte angeht. Und natürlich: Zu Hause hat der KSV seine Zuschauer selten gut unterhalten. Zu wenig Siege, zu wenig Tore. Dazu passte der Hinrunden-Abschluss mit einem verschenkten Dreier.

Doch hat der KSV deshalb enttäuscht? Ganz gewiss nicht. Er hat nur zwei Spiele verloren, ist auswärts eine Macht, stellt die zweitbeste Defensive der Liga. Vieles läuft schon gut bei den Löwen im zweiten Jahr unter Matthias Mink. Die Handschrift des Trainers ist erkennbar. Jederzeit. Das ist wichtig bei einer Mannschaft, die noch immer in der Entwicklung steckt. Gemessen daran steht sie gut da. Und doch bleibt auch das Gefühl: Es wäre noch einiges mehr drin gewesen. Wenn Top-Einkauf Comvalius nicht von Verletzungen zurückgeworfen würde. Und vor allem, wenn der gesperrte Top-Torjäger Bektashi seiner Mannschaft nicht diesen Bärendienst erwiesen hätte.

So bleibt: Dieser KSV hat noch keine Euphorie geweckt. Doch er verdient Vertrauen und Geduld. Trainer und Mannschaft sind auf einem guten Weg.

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