Verein meldet Insolvenz an

Kommentar zum KSV Hessen: Kampf gegen das Ende

Kassel. Der KSV Hessen Kassel hat Insolvenzantrag gestellt. Trotzdem bleibt ein Stück Hoffnung auf einen Neustart, sagt HNA-Redakteur Florian Hagemann in seinem Kommentar.

Was bleibt nach dem Gang des KSV Hessen Kassel zum Amtsgericht, um Insolvenz anzumelden? Enttäuschung – ja. Wut des einen oder anderen Fans – auch klar. Kopfschütteln über die abermals gestiegene Summe an Schulden – natürlich, und nicht zu knapp. Aber, das klingt jetzt verdammt blöd, vielleicht auch naiv: Es bleibt bei all dem auch noch ein gutes Stück Hoffnung auf einen Neustart.

Das überfällige Eingeständnis der Zahlungsunfähigkeit muss nämlich nicht das Ende bedeuten, wie ausgerechnet der Blick auf das von Kasselern so ungeliebte Offenbach zeigt. Dort tat sich vor mehr als einem Jahr dasselbe Problem auf, die Kickers aus Offenbach spielen trotzdem auch heute noch in der Regionalliga.

In Kassel ist solch eine Entwicklung ebenfalls nicht ausgeschlossen, auch wenn es eines Kraftaktes und vor allem personeller Änderungen in der Führung bedarf. Schließlich gibt es in dieser Stadt immer noch ein paar Gewichtige, die bereit sind, diesen KSV und mit ihm den etwas gehobeneren Fußball zu retten.

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