Kommentar zu den Löwen: Das neue KSV-Gefühl

Florian Hagemann über den KSV Hessen

Der KSV Hessen geht mit 33 Punkten in die Winterpause. Das ist aller Ehren wert. Die Löwen haben aber noch mehr geschafft, als in der Tabelle gut dazustehen. Ein Kommentar.

Trainer Tobias Cramer hat nach dem 2:1-Sieg seines KSV Hessen Kassel gegen Trier einen Begriff benutzt, der beim Rückblick auf die Serie der Löwen bis zur nun beginnenden Winterpause gut und gern als zentrales Element durchgeht. Cramer sprach von einem unglaublichen KSV-Hessen-Kassel-Gefühl. Er bezog das auf das Kunststück der Mannschaft, einmal mehr einen Rückstand gedreht zu haben – mit einem erstaunlichen Teamgeist und mit der positiven Stimmung auf den Rängen im Rücken. Aber dieser Begriff des neuen KSV-Hessen-Kassel-Gefühls umfasst längst mehr.

Er lässt sich auch mit zwei Begebenheiten am Rande erklären – mit Kleinigkeiten, die aber viel aussagen über das neue Selbstverständnis der Löwen. Unter der Woche nahm das Team in seinem Bus kurzerhand Fans mit auf den Weg zurück nach Kassel, damit die Anhänger nach der kurzfristigen Absage der Partie in Wetzlar gegen Watzenborn nicht in der Kälte stehen mussten. Und als Torschütze Rolf Sattorov am Samstag nach dem Sieg gegen Trier Kindern Autogramme gab, machte er das nicht beiläufig, sondern er sagte zu ihnen: „Danke, dass ihr gekommen seid.“

Das zeigt: In Zeiten der finanziellen Not ist der KSV zusammengerückt. Er lebt das, was der Trainer immer und immer wieder gefordert hat, um allein sportlich bestehen zu können. Das führte dazu, dass die Löwen in der Tabelle unter den gegebenen Umständen glänzend dastehen, was großen Respekt verdient. Noch wichtiger aber ist, dass sich etwas entwickelt hat, was wertvoller ist als mancher Punkt: das neue KSV-Hessen-Kassel-Gefühl. Hier entsteht gerade etwas.

KSV Hessen Kassel gewinnt 2:1 gegen Trier

 © Pia Malmus
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