Kommentar zu den neuen Turbulenzen beim KSV: "Witz im Stadl"

An einem Tag, an dem sich die KSV-Verantwortlichen zurückhielten mit offiziellen Stellungnahmen, gab es dann doch zwei interessante Aussagen.

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- KSV: Mitglied des Aufsichtsrats tritt zurück

VW-Pressesprecher Rudi Stassek wies auf die Selbstverständlichkeit hin, dass die Gewalt bei Entscheidungen beim Aufsichtsrat liegt und nicht beim Hauptsponsor. Und Matthias Hartmann nannte als Grund für seinen Rücktritt als Mitglied eben dieses Aufsichtsrats die mangelnde Diskretion seiner Kollegen.

Beides führt zum Kern des Problems: Der KSV-Aufsichtsrat mit Dirk Lassen an der Spitze ist ein Gremium, das jegliche Souveränität vermissen lässt und längst nicht mehr weiß, was es machen soll. Geschäftsführer Giuseppe Lepore entlassen? Ja? Nein? Vielleicht? Mal den Hauptsponsor fragen – und nebenbei erfährt die Öffentlichkeit die Details eines Prozesses, der eigentlich geheim gehalten werden sollte. So macht sich der Aufsichtsrat zum Witz im Komödienstadl KSV.

Dabei ist es nicht verboten, über die Zukunft eines umstrittenen Geschäftsführers zu diskutieren. Die Art und Weise aber, wie es der Aufsichtsrat tut, schadet allen Beteiligten – und am meisten einem ohnehin schon angeschlagenen Klub.

Kommentar von Florian Hagemann

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