Kommentar zu den Personalentscheidungen beim KSV: „Zurück in die Zukunft“

Jens Rose (links) und Thorsten Bauer.

Kassel. Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel hat ein neues Motto. Es lautet: Zurück in die Zukunft – zumindest ein bisschen. Ein Kommentar von HNA-Sportredakteur Florian Hagemann.

Jens Rose kommt nach einem Dreivierteljahr wieder; einen Posten im Vorstand besetzt zudem mit Bernd Mart einer, der in Roses Amtszeit viel im Hintergrund bewegt hat. Somit erhält der Verein das, was ihm im vergangenen Jahr abhandengekommen ist: ein gutes Stück Identität.

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Insofern war am Dienstag ein guter Tag für all jene, die zum KSV halten – zumal der zuletzt viel kritisierte Aufsichtsrat mit den Personalien erkennen lässt, dass er die richtigen Schlüsse aus einer prekären Lage gezogen hat. Im Angesicht der eigenen Abwahl hat er die persönlichen Eitelkeiten zurückgesteckt und zum Wohl des Vereins gehandelt. Dies sollte auch Hauptsponsor VW anerkennen. Es wäre fatal, wenn er sich gerade jetzt zurückzöge, wo wieder eine Perspektive auszumachen ist.

Artikel aktualisiert um 20.40 Uhr.

Die jüngste Entwicklung dokumentiert doch gerade ein lange nicht mehr wahrgenommenes Gefühl des Miteinanders. Außerdem liegt in ihr auch eine große Chance: die Zukunft so anzugehen, dass sie ohne die Fehler der Vergangenheit auskommt.

In der ersten Ära Rose war intern wie auch extern alles zu sehr auf den Boss ausgerichtet, der den KSV so geführt hat, wie er ist: locker und leger. Das hat dem Verein Sympathien gebracht, aber nicht den ganz großen Erfolg, den auch VW immer eingefordert hat. An dem können nun alle arbeiten – zusammen. Nur schade, dass dabei mit Thorsten Bauer das Fußballidol Kassels nicht in verantwortungsvoller Position mitwirkt.

Von Florian Hagemann

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