Jung Yeon-Woong fünfter Neuzugang beim KSV Hessen Kassel – 5:1-Sieg beim Test gegen Schwalmstadt

Ein Koreaner für die Löwen

Aus Südkorea nach Kassel: Jung Yeon-Woong ist der fünfte Neuzugang des KSV Hessen. Gegen Schwalmstadt zeigte er eine gute Leistung. Foto: Koch

Kassel. Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel hat seinem überraschend umfangreichen Einkaufsbummel auf dem Transfermarkt noch ein weiteres Schnäppchen hinzugefügt: Als fünften Neuzugang holen die Löwen einen Südkoreaner: Nach dem 5:1 (2:0)-Erfolg im Testspiel gegen den Verbandsligisten Schwalmstadt bestätigte Trainer Matthias Mink die Verpflichtung von Jung Yeon-Woong.

Der Südkoreaner war am Samstag bereits beim Testspiel auf Kunstrasen vor 120 Zuschauern im Einsatz. Der Rechtsfuß spielte auf der linken Außenbahn, zeigte vor allem in der Vorwärtsbewegung eine starke Leistung. Das 1:0 durch Tobias Damms Kopfball (23.) leitete Yeon-Woong mit einem schönen Pass auf Andreas Mayer ein, der dann die Flanke zum Treffer schlug. „Das hat mir gut gefallen“, lobte Mink. Der 21 Jahre alte Koreaner spielte zuletzt in seiner Heimat bei Daejeon Citizen. Nun wird er zunächst wegen Visa-Angelegenheiten auch noch einmal nach Südkorea zurückkehren, bevor er dem KSV zur Verfügung steht.

Trainer Mink hatte gegen den klassentieferen Gegner die Devise ausgegeben, vor allem über die Außenpositionen sehr offensiv zu agieren. Wie Yeon-Woong machte das auf der rechten Seite auch Maximilian Sauer richtig gut. Der frühere Wolfsburger zeigte immer wieder sein Tempo. Vor allem seine Vorarbeit zum 3:0 war sehenswert. Nutznießer war erneut Tobias Damm (60.). Während der Stürmer zweimal traf, war Matthias Mink mit der Chancenverwertung nicht komplett zufrieden. „Da hat vor dem Tor die Konsequenz noch gefehlt“, monierte er. In der ersten Hälfte sorgte so auch nur noch ein Eigentor von Jan Philipp Trümner für den 2:0-Pausenstand.

Mit der Art, wie seine Mannschaft, die noch auf die übrigen vier Neuzugänge verzichten musste, Schwalmstadt unter Druck setzte und ihre Chancen herausspielte, war Mink aber durchaus zufrieden. Innenverteidiger Matthias Rahn sowie Bobo Mayer per Foulelfmeter erzielten die weiteren Tore für die Gastgeber. Kurios: Der Kapitän traf in der zweiten Halbzeit im zweiten Anlauf, nachdem er im ersten Durchgang bei einem Foulelfmeter an Schwalmstadts Torhüter Sacir Nikocevic gescheitert war.

Nicht nur deshalb war auch Gäste-Trainer Christoph Keim am Ende zufrieden. Der langjährige KSV-Spieler hatte sein Team natürlich auf 90 Minuten Abwehrkampf eingestellt. „Und vor allem in der ersten Hälfte, als die Kraft noch da war, haben wir das richtig gut gemacht“, sagte Keim, der sich in der Schlussphase sogar über den Ehrentreffer von Sefa Cetinkaya freuen konnte.

Von Frank Ziemke

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