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Krönt der KSV Hessen gegen Ulm am Samstag seine perfekte Woche?

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Von: Maximilian Bülau

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Jon Mogge.
Traf doppelt gegen Lichtenau: Tore von Angreifer Jon Mogge braucht der KSV auch gegen Ulm. © Dieter Schachtschneider

Es ist bislang eine perfekte Woche für den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Am Sonntag der Derbysieg in Offenbach (1:0), am Mittwoch der Einzug ins Viertelfinale des Hessenpokals durch einen ungefährdeten 5:0 (2:0)-Erfolg beim Lichtenauer FV.

Kassel – Doch Trainer Tobias Damm sagt: „Es ist eine fast, fast, fast perfekte Woche.“ Denn eine Partie steht in dieser noch an. Morgen ist ab 14 Uhr der Tabellendritte SSV Ulm im Aue-stadion zu Gast – der vierte Gegner aus den Top sechs der Liga in den ersten Wochen des Pflichtspiel-Jahres.

Damm sieht die Ulmer als das spielstärkste Team der Liga, was er vor allem mit dem Mittelfeld begründet. „Nicolas Jann sticht da heraus. Aber auch Adrian Beck und Nicolas Wähling sind richtig gut“, findet der 38-Jährige. Doch Topteams liegen den Löwen in dieser Saison. Verloren haben sie – nimmt man die besten sechs Mannschaften der Liga – nur gegen die SV Elversberg vor knapp zwei Wochen. Und eben gegen Ulm in der Hinrunde (1:2).

Dass der KSV trotz des schweren Starts ins Jahr bereits vier Punkte aus drei Partien gesammelt hat, ist umso bemerkenswerter. Morgen könnten weitere hinzukommen. „Sieben Punkte gegen diese Spitzenmannschaften zu holen, wäre schon der Optimalfall. Es sind Kleinigkeiten, die in diesen Duellen entscheiden. Und genau da wollen wir ja hinkommen: Dass wir diese Kleinigkeiten für uns entscheiden“, sagt Trainer Damm.

An die Optik seiner Fußballer im Pokalspiel gegen Lichtenau musste sich Damm erst einmal gewöhnen. In Solidaritätstrikots für die Ukraine waren die Löwen angetreten, blau-gelb gestreift. „Das war schon anders. Aber ich finde es gut, dass wir das gemacht haben“, sagt er. Angelehnt waren die Trikots an die von Eintracht Braunschweig.

Nach einer schwierigen Anfangsphase war der KSV durch einen verwandelten Foulelfmeter von Daniele Vesco in Führung gegangen. Wenig später hatte Paul Stegmann sein erstes Tor für den KSV erzielt. In der zweiten Hälfte legten Marcel Fischer und Jon Mogge (2) nach. Mit der zweiten Hälfte war Damm eher zufrieden. „In der ersten hatten wir noch einige technische Fehler drin. Nach der Pause hat das Spiel- und Passtempo gestimmt“, lautete sein Fazit.

Das Tempo sollte auch gegen Ulm stimmen. Fehlen werden den Löwen morgen die gesperrten Frederic Brill und Jascha Döringer. Auch Aram Kahraman fällt noch aus. Bei Steven Rakk gibt es eine Chance auf eine Rückkehr in den Kader. Serkan Durna hatte nach dem Pokalspiel muskuläre Probleme im Hüftbeuger. Sein Einsatz ist fraglich. (Maximilian Bülau)

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