Löwen gegen Wiedenbrück und Hermannia

KSV Hessen: Härtetest und Retterspiel stehen bevor

Kassel. Stürmische Zeiten sind sie gewohnt bei den Löwen. So nahmen die Fußballer des Regionalligisten KSV Hessen Kassel das Sturmtief Friederike gelassen hin. Und mit Humor.

Auf die Frage, ob das Training wegen der drohenden Sturmböen abgesagt werde, antwortete Trainer Tobias Cramer: „Quatsch. So müssen wir uns nichts ausdenken. Wir laufen einfach gegen den Wind.“

Doch im Ernst: Der Trainingsplan sieht für seine Spieler weniger Konditionsbolzerei vor, sondern vielmehr fußballspezifische Einheiten. Und am Wochenende stehen gleich zwei Testspiele bevor. Am Samstag (14 Uhr, Kunstrasenplatz) gibt es den ersten Härtetest gegen den West-Regionalligisten SC Wiedenbrück. Am Sonntag treten die Löwen dann um 15 Uhr im Kasseler Nordstadtstadion zum Retterspiel beim SV Hermannia an. „Da wollen wir uns bedanken für die Unterstützung und kommen mit dem kompletten Kader“, sagt Cramer.

Sportlich wichtiger aber ist natürlich die Partie gegen Wiedenbrück am Tag zuvor. Die Gäste aus Ostwestfalen sind immerhin Dritter der Regionalliga West. Ein echter Prüfstein also für die Löwen, denen Cramer diesmal ohnehin eine Vorbereitung mit deutlich stärkeren Kontrahenten verordnet hat als im Sommer. Damals ging es im Rahmen der Nordhessen-Tour überwiegend gegen klassentiefere Mannschaften.

Der Abschluss der Insolvenz war in Spielerkreisen übrigens kein beherrschendes Thema. Das Team war durch den Vorstand und durch Insolvenzverwalterin Jutta Rüdlin stets gut informiert. Trainer Cramer macht aber klar: „Das muss uns einen Schub geben. Andere haben ihre Arbeit erledigt. Jetzt sind wir dran.“

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