KSV: Halbfinale in Offenbach am 5. April

Im April geht es gegen Offenbach: KSV-Trainer Matthias Mink.

Kassel. Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel bestreitet das Halbfinale des Hessenpokals bei Ligakonkurrent Kickers Offenbach.

Seit Mittwoch steht nun endgültig fest, wann diese Partie stattfindet: am Dienstag, den 5. April. Anpfiff auf dem Bieberer Berg wird dann um 20 Uhr sein. Ursprünglich war angedacht, die Begegnung bereits am 9. März auszutragen. Weil auf dem Platz in Offenbach aber bald ein neuer Rasen verlegt wird, kann dieser frühe Termin vom Stadionbetreiber in Offenbach nicht eingehalten werden, heißt es in einer Mitteilung des KSV Hessen.

Aktualisiert um 19.05 Uhr.

Nun also der 5. April – eine Woche nach Ostern. Damit können sich die Löwen durchaus anfreunden. Anders sieht es mit dem Termin für das Finale aus. Das soll am 28. Mai über die Bühne gehen – als Teil eines großen Projektes. Erstmals sollen nämlich alle Endspiele der 21 Landesverbände zeitgleich ausgetragen werden; eine Konferenzschaltung der ARD ist angedacht.

An sich eine gute Sache, finden auch die vier hessischen Halbfinalisten, zu denen neben Titelverteidiger KSV und Offenbach auch Drittligist Wehen Wiesbaden und Verbandsligist FC Ederbergland zählen. Allerdings sprechen sich alle gegen den 28. Mai als Termin aus – aus unterschiedlichen Gründen: Zum einen könnte es zu Kollisionen mit möglichen Relegationsspielen kommen, zum anderen ist der letzte Spieltag in der Dritten Liga dann schon zwei Wochen her; die Vereine befinden sich mitunter schon in der Sommerpause.

Deshalb haben die vier Vereine nun einen Brief an den Deutschen Fußball-Bund geschrieben – mit der Bitte, den Austragungszeitpunkt zu ändern. Eine Antwort steht noch aus. Sollte der Verband an dem Termin festhalten, könnten die Hessen ausscheren und das Finale an einem anderen Tag austragen. Denn: „Es kann uns ja keiner zwingen, am 28. Mai zu spielen“, sagt Rolf Hocke, der Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes.

Allerdings betont auch er, dass sein Verband grundsätzlich gewillt sei, bei der Neugestaltung der Länderpokalfinals mitzumachen. „Prinzipiell ist das eine Frage der Solidarität und ja auch eine tolle Sache.“ Schließlich haben hier die Klubs fernab des großen Fußballs die Chance, sich zu zeigen und vor einem breiten (Fernseh-) Publikum auf sich aufmerksam zu machen.

Die Hoffnung ist nun, dass zumindest für 2017 ein eigener, für alle hinnehmbarer Termin für die Länderpokalfinals in den Rahmenterminkalender aufgenommen wird. Laut Rolf Hocke wird genau dies beim DFB bereits angedacht. Davon ab: Ein Endspielort muss für das Hessenpokalfinale 2016 auch noch gefunden werden.

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