Nach 0:2-Rückstand 

KSV Hessen nach dem 2:2 gegen Stadtallendorf: Zumindest wieder aufgestanden

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Erst am Boden, dann aufgerappelt: Hier liegt KSV-Stürmer Sebastian Schmeer auf dem Rasen. Schiedsrichter Gahis Safi blickt auf ihn herab. Im Hintergrund: Stadtallendorfs Kevin Vidakovic (links) und Lukas Iksal. 

Eine erste Halbzeit zum Vergessen, eine zweite mit einer Willenssteigerung – zusammen ergibt das? Ein Unentschieden!

Mit zwei Toren in der Schlussphase hat Fußball-Hessenligist KSV Hessen Kassel eine zweite Niederlage gegen Eintracht Stadtallendorf gerade so verhindert. Mahir Saglik (79.) und Alban Meha in der Nachspielzeit sicherten das 2:2. Das Fazit konnte danach nur lauten: Zumindest sind sie wieder aufgestanden.

Spielerisch nämlich zeigten die Löwen erneut viele Schwächen. Sie wirkten verunsichert und einfallslos, sie produzierten Fehler über Fehler. Ein Grund dafür: Die Partie begann mit einem Déjà-vu, eine Erinnerung an das 3:4 im Hinspiel vor drei Wochen. Wieder lag der KSV früh zurück. Wieder war es ein individueller Fehler, der den Gegentreffer ermöglichte. Und wieder hieß der Stadtallendorfer Torschütze Damijan Heuser. Beim ersten Aufeinandertreffen war er in achten  Minute erfolgreich, diesmal in Minute sechs. Vorausgegangen war ein Ballverlust von Frederic Brill.

Das schockte die Gastgeber sichtlich. Der KSV hatte in der Folge größte Mühe, aus der eigenen Hälfte spielend nach vorn zu kommen. „Die erste Halbzeit haben wir total vergeigt. Das war nichts. Die Zuschauer hätten für diese Hälfte ihr Geld zurückbekommen sollen“, sagte Trainer Dietmar Hirsch hinterher deutlich.

Stadtallendorf war allerdings auch ein unangenehmer Gegner. Die Eintracht störte robust und konsequent, war extrem zweikampfstark, spielstärker – und häufig auch nicht zimperlich in ihren Mitteln. Die Folge war eine wahre Kartenflut. In der Schlussphase musste Schiedsrichter Gahis Safi, der phasenweise einige Mühe mit der Partie hatte, auch zweimal Gelb-Rot ziehen – zunächst gegen Gäste-Akteur Muhamet Arifi (82.), in der Nachspielzeit auch gegen Kassels Lukas Iksal. Der verstand das nicht wirklich: „Wir waren in Überzahl, und er hat mir die zweite Gelbe für Ballwegschießen gegeben. Das würde ich in Überzahl und bei einem Rückstand niemals machen.“

Dass die Gäste zur Pause durchs Heusers zweiten Treffer sogar 2:0 führten, war logische Folge des schwachen Kasseler Auftritts. „So wie in der ersten Halbzeit sind wir nicht konkurrenzfähig“, sagte Hirsch noch.

KSV Hessen gegen Eintracht Stadtallendorf

KSV - Stadtallendorf; onlineFoto: Christian Hedler
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Es musste etwas passieren nach diesem enttäuschenden Auftritt. Der Trainer wurde erst in der Kabine laut, wie er nach dem Spiel sagte, wechselte dann doppelt. Alban Meha und Iksal kamen für Brian Schwechel und Nasuf Zukorlic. Und mit dem böigen Wind im Rücken entwickelte der KSV endlich mehr Schwung. Das Problem blieb zunächst: Entscheidend durchsetzen konnten sich die Löwen nicht.

Bis zur furiosen Schlussphase. Hirsch hatte längst die Viererkette aufgelöst, Marco Dawid für Sergej Evljuskin gebracht. Sein Team hatte noch einmal riesiges Glück, als Noltes Schuss an die Latte krachte (64.), kam dann aber doch noch zurück. Dawid brachte den Ball von rechts vor das Tor, Saglik hielt die Fußspitze hin – in der 79. Minute hieß es nur noch 1:2.

Anschließend startete der KSV endgültig in die Schlussoffensive, die Meha in der Nachspielzeit krönte. Mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erzielte er den Ausgleich und verhinderte, dass die Löwen schon früh in der Saison unter Druck stehen. „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden“, sagte Hirsch. Vermutlich hätte er aber auch gern mal ein Spiel ohne Aufholjagd.

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