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KSV Hessen spielt 0:0 in Walldorf: „Von den Punkten her zu wenig“

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Von: Maximilian Bülau

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Nur ein 0:0 in Walldorf: KSV-Trainer Tobias Damm.
Nur ein 0:0 in Walldorf: KSV-Trainer Tobias Damm. © Andreas Fischer

Die Trainer stellten das Positive heraus: „Wir haben die Null gehalten und einen Punkt mitgenommen“, sagten Tobias Damm und Matthias Born unisono.

Walldorf – Den einen Zähler haben die zuletzt wenig erfolgreichen Fußball-Regionalligisten des KSV Hessen Kassel und von Astoria Walldorf wenigstens eingefahren, ohne freilich den erhofften Befreiungsschlag zu landen. Der Unterhaltungswert für die 200 Zuschauer in Walldorf hielt sich beim 0:0 allerdings doch arg in Grenzen.

Für beide Teams stand am Samstagnachmittag enorm viel auf dem Spiel, die Gastgeber standen als Fünfzehnter drei Plätze und fünf Punkte vor Schlusslicht KSV. Diese Voraussetzung sprach bereits für eine Begegnung auf Augenhöhe, was die Statistik der direkten Duelle weiter unterstrich. Seit dem ersten Aufeinandertreffen in der Regionalliga 2014 gab es je vier Siege bei vier Unentschieden für beide Mannschaften. Auch das bislang letzte Duell Anfang April endete torlos.

Auf dem Rasen des Dietmar-Hopp-Sportparks entwickelte sich die zu erwartende Partie. Walldorf war um Spielkontrolle bemüht, jedoch ohne allzu häufig in vielversprechende Abschlusspositionen zu kommen. Die Löwen setzten auf eine kompakte Defensive und vorn auf die zweiten Bälle. Sobald sie über in der gegnerischen Hälfte in Ballbesitz kamen, versuchten sie die Spitzen Marcel Fischer und Lukas Iksal anzuspielen und rückten zügig nach, um eventuell an die Abpraller zu bekommen. Noah Jones fehlte in Walldorf mit einer Grippe.

In Halbzeit passierte kaum etwas. Am ehesten den Torschrei auf den Lippen hatten die Gastgeber dann kurz nach Wiederbeginn. Henry Jon Crosthwaite bediente Maik Goß mit einem Steckpass, der Rechtsverteidiger vergab allerdings die einzige Hundertprozentige in den kompletten 90 Minuten (51.). Unterm Strich blieb ein leistungsgerechtes 0:0.

„Heute hat sich viel zwischen den beiden Strafräumen abgespielt, wobei wir es in der einen oder anderen Situation verpasst haben, vorn zum Abschluss zu kommen“, sagte KSV-Trainer Damm in seiner Analyse nach dem Spiel. Er fügte hinzu: „Wenn man nach vorne unglücklich agiert, ist es umso wichtiger, hinten die Null zu halten. Wir müssen uns weiterhin jeden Punktgewinn hart erarbeiten und intensiv an der Offensive arbeiten, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen.“

Das zweite Spiel zu Null in dieser Saison änderte auch bei Damm aber nichts an der Ansicht: „Von den Punkten her ist es zu wenig für uns.“ (Maximilian Bülau und Christopher Benz)

Walldorf: Idjakovic - Goß, Hauk, Max Müller (83. Stich), C. Becker (66. Krüger) - Gibs, Lässig, Politakis (66. Calhanoglu), Crosthwaite (78. Onos) - Waack (78. Erbe), Antlitz

Kassel: Zunker - Springfeld, Starostzik, Nennhuber, Mißbach (80. Durna) - Stendera (90. Kahraman), Brill, Najjar, Rakk (64. Döringer) - Fischer (64. Vesco), Iksal (64. Mogge)

SR: Schöller (Calw) - Z: 208.

Gelbe Karten: Lässig / Stendera, Brill, Mogge

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