Niederlage im wichtigen Kellerduell

KSV Hessen enttäuscht beim 1:4 in Frankfurt

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Der KSV verliert das Kellerduell gegen den FSV Frankfurt enttäuschend 1:4.

Frankfurt. Was für ein bitteres Derby-Wochenende am Bornheimer Hang. Nach den Huskies am Freitag gab es am Samstag auch für die Löwen keine Punkte.

Für den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel wurde es sogar richtig deftig. Im so wichtigen Kellerduell beim FSV Frankfurt verlor die Mannschaft von Tobias Cramer 1:4 (0:3), bot vor allem vor der Pause eine restlos enttäuschende Leistung.

Natürlich, die Gäste gingen stark geschwächt in die Partie. Mit Sebastian Szimayer, Ingmar Merle und Sascha Korb fehlten drei wichtige Spieler, mit Steven Rakk fiel ein weiterer schon nach 21 Minuten verletzt aus. Für das, was der KSV vor allem in den ersten 45 Minuten bot, kann das aber keine Entschuldigung sein. Nach vorne passierte nahezu nichts. Und defensiv, da zeigten sich die Löwen erneut völlig von der Rolle. Elf Gegentore in den letzten drei Spielen - das ist einfach viel zu viel.

Und es ging schon in der dritten Minute los. Sergej Schmik ging gegen Robert Schick viel zu unentschlossen zu Werke, Torhüter Niklas Hartmann kam beim Schuss des Frankfurters zu spät. Der schnelle Rückstand brachte die Gäste komplett aus dem Tritt. Vor dem 0:2 parierte Hartmann noch einen Freistoß Schicks bravourös. Bei der nachfolgenden Ecke aber verlor Niklas Künzel das Kopfballduell gegen Djengoue und der Ball zappelte im Netz (23.). Und beim dritten Treffer, da durfte Leon Bell Bell ungestört durch das Mittelfeld marschieren. Seinen Schuss hielt Hartmann zwar, den Abpraller aber drückte Vito Plut ebenfalls ungestört über die Linie.

Bilder des Spiels: KSV Hessen Kassel vs. FSV Frankfurt

An mangelnder Unterstützung lag das alles nicht. Rund 300 Löwen-Anhänger waren da, unter ihnen auch der Fanclub Red White Stars, der sein 35-jähriges Bestehen feierte. Die konnten nach der Pause nur kurz auf eine Wende wie zuletzt beim 3:3 in Stuttgart hoffen. Sebastian Schmeer nutzte in der 55. Minute ein verunglücktes Abspiel von FSV-Schlussmann Marco Aulbach und überwand den Torhüter mit einem schönen Heber. Schon vier Minuten später aber war klar, dass hier nichts mehr gehen würde für den KSV. Nach einem bösen Ballverlust von Nael Najjar war Mateo Andacic frei durch und überwand Hartmann im zweiten Versuch. Sieben Spiele am Stück warten die Kasseler nun bereits auf einen Sieg. Das darf man langsam eine Krise nennen.

Frankfurt: Aulbach - Sierck (31. Pollasch), Djengoue, Tore Howell - Becker, Azaouagh (69. Seegert), Andacic (80. Eshele), Huckle - Bell Bell, Plut, Schick

Kassel: Hartmann - Schmik, Albrecht, Künzel (46. Brandner), Rakk (21. Najjar) - Brill - Dawid (46. Sattorov), Schwechel, Evljuskin, Bravo Sanchez - Schmeer

Schiedsrichter: Winter (Hagenbach), Z: 1899

Tore: 1:0 Schick (3.), 2:0 Djengoue (23.), 3:0 Plut (38.), 3:1 Schmeer (55.), 4:1 Andacic (59.)

Gelbe Karten: Andacic - Bravo Sanchez

Der Ticker zum Nachlesen

Live Blog Fußball-Regionalliga Südwest: FSV Frankfurt - KSV Hessen Kassel
 

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