Samstag, 14 Uhr, Auestadion 

KSV Hessen gegen Bad Vilbel: Vorsicht, nicht ausrutschen!

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Alles läuft auf einen Zweikampf zwischen zwei Teams hinaus: Jan-Philipp Häuser (unten links) und Frederic Brill (unten rechts) vom KSV Hessen Kassel sowie Alzenaus Patrick Kalata. 

Vom Jäger zum Gejagten. Noch steht der KSV Hessen Kassel auf dem dritten Platz der Fußball-Hessenliga. Das könnte sich am Wochenende ändern.

Bei einem Punkt Rückstand und einem Spiel weniger als Bayern Alzenau haben die Löwen das Erreichen des Relegationsplatzes aber wieder in der eigenen Hand. Daraus ergibt sich aber auch eine ganz neue Situation – und ein anderer Druck.

Wie die Mannschaft damit umgeht, muss sie am Samstag im Auestadion ab 14 Uhr gegen Bad Vilbel zeigen. Für den KSV lautet die Devise in den kommenden Wochen: Vorsicht, bitte nicht ausrutschen!

Die Ausgangslage

Die Löwen haben die Gegner von oben schon abgehakt. Mit Bad Vilbel und eine Woche später Griesheim warten zunächst zwei Aufgaben aus der unteren Tabellenhälfte. Dann bildet das Rekordspiel gegen Baunatal (6.) am Ostermontag den Auftakt zu vier Partien gegen die Verfolger: Hadamar (4.), Fulda (5.) und Waldgirmes (7.) folgen.

Alzenau hat bis zum Saisonende zumindest auf dem Papier nur noch mit Baunatal zuhause und Gießen am letzten Spieltag auswärts schwierigere Spiele vor der Brust. Eddersheim ist dazu ein unangenehmer Gegner.

Im besten Fall gehen die Löwen in das Rekordspiel als Tabellenzweiter – denn kommende Woche ist Alzenau spielfrei und die Anzahl der Partien dann wieder ausgeglichen. Zwischen diesen beiden Teams wird sich entscheiden, wer in der Relegation um den Aufstieg in die Regionalliga spielt. In dieser Runde wird es gegen die Zweiten aus den Oberligen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz/Saar gehen. Die Termine: 30. Mai sowie 2. und 5. Juni.

Die sportliche Lage

Aus dem Lager der Löwen gibt es eine gute Nachricht: Torhüter Niklas Hartmann hat sich doch nicht die Hand gebrochen. Nachdem die Schwellung zurückgegangen ist, ergab die Untersuchung nur eine schwere Prellung. Hartmann trainiert bereits wieder. Der 29-Jährige könnte schon morgen, spätestens aber eine Woche später auf den Platz zurückkehren.

Stürmer Sebastian Schmeer wird laut Trainer Tobias Cramer noch eine Woche geschont. Man wolle kein Risiko gehen und den Bluterguss im Oberschenkel komplett verheilen lassen. „Jon Mogge hat das zuletzt sehr gut gemacht. Da haben wir keine Probleme“, sagt Cramer. „Und ich möchte nicht, dass Basti mir dann im Saisonfinale fehlt.“ Ansonsten hat der Coach alle Spieler zur Verfügung.

Mal abgesehen von der beeindruckenden Serie ohne Niederlage im Auestadion haben die Löwen auch sonst einen Lauf: Seit elf Partien sind sie in der Liga ungeschlagen. Sie kassierten in dieser Zeit sechs Gegentore und ließen nur vier Punkte liegen. „Das soll auch so bleiben“, sagt Cramer, der vor allem auch den Umgang mit Rückständen wie zuletzt in Ginsheim lobt. Im Fernduell mit Alzenau gilt ja auch: Vorsicht, bitte nicht ausrutschen!

Hessenliga: Tabelle und Spieltag

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