Hessenpokal-Finale am Montag 

KSV Hessen gegen Steinbach: Kopf an Kopf ins letzte Endspiel

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Am Montag wird es sicher heiß hergehen: Steinbachs Mittelfeldspieler Timo Kunert (links) und Kassels Außenverteidiger Steven Rakk beim Duell im März 2017. 

Kassel. Der KSV Hessen hatte viele Endspiele in dieser Saison. Seit dem Beginn des Jahres war eigentlich jede Partie eins für den Fußball-Regionalligisten.

Dabei ging es um den Abstieg. Nun kommt aber noch ein richtiges Finale hinzu – im Hessenpokal am Montag ab 17 Uhr (ARD-Konferenz) in Stadtallendorf gegen den Ligakonkurrenten TSV Steinbach. Nur der Gewinner zieht in den DFB-Pokal ein. Fragen und Antworten:

Wie sind die Kräfteverhältnisse vor dem Endspiel?

Sicher, die Löwen sind stark abstiegsbedroht, müssen nun auf zwei Aufsteiger aus der Südwest-Staffel hoffen, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Steinbach landete auf einem sicheren achten Tabellenplatz. Aber: Rechnet man die neun Minuspunkte hinzu, hat der KSV nur drei Zähler weniger geholt in dieser Spielzeit. Beide Teams haben 53 Tore geschossen, die Löwen sechs mehr kassiert. Insgesamt wären die Kasseler ohne den Punktabzug in dieser Saison im gesicherten Mittelfeld gelandet – obwohl sie ein halbes Jahr nicht gewonnen haben und der Etat zusammengekürzt wurde.

Und die Formkurve spricht deutlich für den KSV. Nicht nur das 1:2 gegen den Bundesligisten Hannover brachte Selbstvertrauen. Zuvor gab es im Auestadion einen 3:2-Sieg gegen Stadtallendorf – während Steinbach zuhause 1:7 gegen Saarbrücken verlor.

Wie verliefen die bisherigen Duelle?

Zweimal trafen die beiden Teams in dieser Saison in der Liga aufeinander – beide Male verließ der KSV als Sieger das Feld. Das Hinspiel im Auestadion ging mit 3:0 an die Löwen (Torschützen: Szimayer, Bravo Sanchez, Albrecht), das Rückspiel gewannen sie 3:1 (Torschützen: Albrecht, Brandner, Schmeer). Insgesamt macht die Statistik Mut. Denn der KSV hat noch nie gegen Steinbach verloren (vier Siege, zwei Unentschieden).

Wie sieht es personell bei den Teams aus?

Die Löwen haben keine Sorgen. Cramer schonte gegen Hannover in Niklas Hartmann, Tim Brandner und Lucas Albrecht drei wichtige Stammspieler. Auch der Rest überstand die Partie verletzungsfrei.

Ein wenig anders sieht das bei den Steinbachern aus. In Daniel Reith fehlt derzeit ein wichtiger Innenverteidiger. Auch der Ex-Kasseler Tim Welker fällt mit Schambeinentzündung aus. Zudem ist Mittelfeldspieler Maurice Müller wegen eines doppelten Bänderrisses nicht dabei. Mit Shqipon Bektasi und Trainer Matthias Mink werden dennoch zwei bekannte Gesichter bei Steinbach mitwirken.

Gibt es noch Karten für das Pokalfinale?

Insgesamt gehen rund 3400 Karten in den Verkauf. Bislang wurden 2241 Tickets (Stand gestern Abend) verkauft. Das Kontingent des KSV ist komplett vergriffen. Am Mittwoch wurde dieses noch einmal um 200 Karten erhöht – diese waren schnell weg. Insgesamt sind so rund 1400 Tickets nach Kassel gegangen. Etwa 1100 sind noch zu kaufen – allerdings im neutralen Block oder in der Kurve der Steinbacher. Diese kosten neun Euro und gibt es an allen Vorverkaufsstellen und an der Tageskasse.

Das ist der aktuelle Stand in der Regionalliga Südwest

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