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Platz ist nicht bespielbar: KSV Hessen gegen TSG Hoffenheim II fällt aus

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Von: Frank Ziemke

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Schnee auf einem Fußballplatz.
ks_vwdef24f18d294227a07940434b3eabb529.jpg © Imago/Pressefoto Ulmer/Markus Ulmer

Fußballjahr ade: Für den Regionalligisten KSV Hessen Kassel beginnt heute die Winterpause. Das Nachholspiel gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Hoffenheim, das am Samstag im Auestadion stattfinden sollte, wurde am Donnerstag abgesagt – erwartungsgemäß angesichts der Wetterlage mit eisigen Temperaturen.

Kassel – „Ich komme gerade von der Platzbegehung. Da war nichts zu machen. Der Boden ist knüppelhart gefroren, Fußball unmöglich“, sagt Tobias Damm. Der Trainer sieht die Absage mit gemischten Gefühlen. Einerseits war selbst auf dem Kunstrasen in dieser Woche nur sehr eingeschränkt Training möglich. Andererseits sagt Damm auch: „Ich will eigentlich immer spielen. Wir hätten gern noch die Chance genutzt, mit einem Sieg in die Pause zu gehen. Jetzt werden wir aber auch damit klarkommen, dass es nicht so ist.“ Am Donnerstag bat er seine Spieler noch einmal zum letzten Training 2022.

Bis zum Jahresende hat die Mannschaft frei, dann muss sie mit individuellen Laufplänen wieder einsteigen. Trainingsauftakt ist am 14. Januar. Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres findet im Hessenpokal statt. Am 25. Februar empfangen die Löwen im Auestadion den TSV Steinbach. In der Liga geht es eine Woche später weiter. Am 4. März muss der KSV in Freiberg antreten. Die abgesagte Partie gegen Hoffenheim findet mutmaßlich unter der Woche am 7. oder 8. März statt.

Und in welcher Stimmung gehen die Löwen in die Winterpause? „Sie könnte natürlich besser sein. Es war eine sehr holprige Saison. Trainerteam und Mannschaft gehen da sehr selbstkritisch mit um“, sagt Damm, der zuletzt erstmals auch Gegenwind zu spüren bekam. Er weiß das, verweist aber auch darauf: „Wir haben uns zumindest etwas berappelt und stehen am Ende des Jahres auf einem Platz über dem Strich. “

In Sachen Personal gibt es derweil nichts Neues. Sercan Sararer, Offensivspieler mit Erst- und Zweitligaerfahrung, ist weiter ein heißer Kandidat bei den Löwen. Auch für die Innenverteidigung und die linke Außenbahn wird Verstärkung gesucht. Möglich scheint auch, dass Akteure den Kader verlassen. Aber: Kein Spieler soll aus einem bestehenden Vertrag heraus gehen müssen. (Frank Ziemke)

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