Endspiel aus der Vorsaison

KSV Hessen: Heute im Pokalfinale gegen Vellmar

Das Trainergespann des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen: Tobias Damm (vorn) und sein Assistent Sebastian Busch auf der Trainerbak im leeren Auestadion. Beide sind optimistisch gestimmt.
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Zuversichtlich: KSV-Trainer Tobias Damm (vorn) und Co-Trainer Sebastian Busch.

Heute um 19 Uhr findet im Auestadion das Finale des Fußball-Kreispokals 19/20 statt. Der Favorit KSV Hessen Kassel wird dabei vom Verbandsligisten Vellmar herausgefordert.

Kassel - So richtig passend war dieser Termin ja nicht. In der Woche vor dem Saisonstart wollte Tobias Damm, Trainer des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen, nicht unbedingt noch ein Spiel austragen. Nun ist es doch so gekommen.

Ein Corona-Verdacht beim OSC hatte die kurzfristige Verlegung von Samstag nötig gemacht. Der Verdacht bestätigte sich glücklicherweise nicht, also wird heute gespielt. Damm sieht das dann auch ganz pragmatisch. Er sagt: „Wir haben das anders geplant, aber wir nehmen es, wie es kommt. Auch in der Saison wird nicht alles gerade laufen. Daran müssen wir uns gewöhnen.“

Die Frage, ob er mit Blick auf den Liga-Start am Samstag bei der U 23 des VfB Stuttgart Stammpersonal schonen würde, weist Damm entschieden zurück: „Das ist ein Endspiel. Wir sind motiviert und werden das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Natürlich bieten wie einen starken Kader auf.“ Fehlen wird neben Serkan Durna Ingmar Merle, der erneut Oberschenkel-Probleme hat.

Motiviert ist selbstverständlich auch der Gegner. Die Gäste zeigen sich kämpferisch: „Lieber hätten wir im Mai im eigenen Stadion gespielt, aber das Auestadion hat immer ein gewisses Flair. Da wollen wir den Löwen zeigen, was wir im Tank haben und einen ordentlichen Pokal-Fight abliefern“, sagt OSC-Trainer Jörg Müller.

Zwar sei die Vorbereitung zuletzt anders gelaufen als geplant, aber taktisch sei man flexibel. „Vielleicht spielen wir sogar mit zwei Stürmern“, gibt Müller seine Überlegungen vorab preis. Angeschlagen seien im Moment Maik Siebert, Egli Milloshaj, Dennis Schanze und Oliver Scherer.

(Von Frank Ziemke und Martin Scholz)

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