KSV Hessen empfängt am Samstag den Tabellennachbarn Hoffenheim II

Es wird immer enger in der Regionalliga

Zwei Fußballer kämpfen im Auestadion Kassel um den Ball
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Zweikämpfe gewinnen: So energisch wie hier Sebastian Schmeer am vergangenen Samstag im Spiel gegen Großaspach wollen die Löwen am Samstag gegen Hoffenheim antreten.

Es ist das Spiel der Tabellennachbarn: Wenn der KSV Hessen Kassel am Samstag (14 Uhr, Auestadion) die zweite Mannschaft des Bundesligisten Hoffenheim empfängt, dann trifft der Tabellen-Dreizehnte auf den punktgleichen Vierzehnten.

Angesichts einer 22er-Liga wirkt das nicht bedrohlich. Der genaue Blick zeigt aber: Es wird immer enger in der Liga. Der Abstiegskampf hat längst begonnen.

Die Tabelle

Der Abstieg beginnt bei Platz 17. Dort, wo derzeit Bayern Alzenau steht. Die Abstiegszone aber, die fängt weiter vorn an. „Ungefähr ab Platz acht ist jeder in Gefahr. Ich denke, dass es bis zum letzten Spieltag eng bleibt“, sagt Löwen-Trainer Tobias Damm. Angesichts von sechs Teams, die die Klasse verlassen müssen und der Ausgeglichenheit in der Liga klingt das sehr wahrscheinlich. Achter ist derzeit die TSG Balingen, bei der der KSV am kommenden Mittwoch gastiert. Bei 25 Zählern trennen den Klub von Alzenau acht Punkte. Die Bayern haben allerdings ein Spiel weniger absolviert, können also noch auf die 20 Punkte kommen, die auch das Konto des KSV aufweist. Abgeschlagen ist nur Schlusslicht Stadtallendorf (7).

Der Rückblick

„Wir haben schon einige Punkte liegen lassen. Aber zum ersten Mal hat mich ein Spiel noch bis weit in die nächste Woche beschäftigt.“ Das sagt Tobi Damm im Rückblick auf das 0:2 gegen Großaspach am vergangenen Samstag. Es kam viel Ärgerliches zusammen bei dieser Niederlage, auch einige umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen. Damm ärgerte aber vor allem, „dass uns die Überzeugung gefehlt hat“. Folge: Erst zum zweiten Mal blieben die Löwen ohne Torerfolg.

Der Ausblick

Mit Hoffenheim kommt ein Gegner, für den wie für jedes Erstliga-Nachwuchsteam gilt: eine Mannschaft mit bestens ausgebildeten jungen Fußballern. Was für den Gegner bedeutet: Du darfst sie nicht spielen lassen. Dem KSV ist das bisher gut gelungen. Er siegte sowohl am ersten Spieltag beim VfB Stuttgart (2:0), als auch später zuhause gegen den FSV Mainz (2:1). Damms Vorgabe: „Wir müssen Stimmung machen auf dem Platz. Wir müssen die Zweikämpfe gewinnen und die zweiten Bälle.“

Das Personal

Da sieht es weiter nicht so gut aus bei den Gastgebern, die erneut mehrere Ausfälle haben. Einzig Abwehrchef Kevin Nennhuber kehrt nach seiner Gelbsperre zurück. Frederic Brill wird weiter fehlen. Der Kapitän musste sich wegen Knieproblemen erneut einem MRT unterziehen. Auch Brian Schwechel und Jon Mogge fehlen nach Operationen noch einige Zeit.

Die Wechsel

Auch die Regionalliga Südwest erlaubt angesichts der hohen Belastungen in der Corona-Saison nun fünf Auswechslungen pro Spiel statt der bisherigen drei. Die Änderung tritt mit Beginn der Rückrunde in Kraft. Die beginnt für den KSV Hessen am 6. Februar mit dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart.

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