KSV Hessen Kassel gastiert am Samstag ab 14 Uhr in Großaspach

Auch Saglik, Meha und Mogge fallen aus

KSV Hessen Spieler Mahir Saglik hält einen Fußball auf dem Rasen im Auestadion
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Fällt aus beim KSV: Mahir Saglik.

Von einer Sechs-Punkte-Partie will Tobias Damm nichts wissen. „Auch dort gibt es für uns nur drei Punkte zu gewinnen. Aber keine Frage, es ist ein sehr wichtiges Spiel, wenn man sich die Konstellation in der Tabelle anschaut“, sagt der KSV-Trainer.

Bereits gestern haben er und sein Team die etwa 350 Kilometer lange Fahrt nach Großaspach angetreten, wo die Partie der Fußball-Regionalliga Südwest heute um 14 Uhr angepfiffen wird. Beide Mannschaften trennen im Abstiegskampf gerade einmal drei magere Zähler.

Und die Ausgangsposition für die Löwen könnte definitiv besser sein. Denn schaut man auf die personelle Lage, dann hat sich die Situation im Gegensatz zum 1:1 gegen Bahlingen nochmal gravierend verschlechtert. Mahir Saglik fällt mit einer verhärteten Wade aus, auch Alban Meha wird nicht dabei sein. Er hat einen Schlag aufs Knie bekommen, das über Nacht dann dick wurde. Zudem bleibt Jon Mogge zu Hause, der mit einem grippalen Infekt ausfällt. „Er liegt flach, aber es ist kein Corona“, erklärt Damm, der somit nur 15 Feldspieler zur Verfügung hat. Neben den gelbgesperrten Adrian Bravo Sanchez und Nils Pichinot könnte auch Kapitän Frederic Brill wegen seiner Beckenprellung noch fehlen. Dafür trainierte Brian Schwechel nach vier Wochen wieder. Er steht genauso wie Serkan Durna, der zuletzt wegen einer Erkältung gefehlt hatte, im Kader.

„Ich hätte nicht gedacht, dass Großaspach nach dem 2:0-Sieg gegen uns so lange so weit unten in der Tabelle stehen würde. Wir haben im Januar kein schlechtes Spiel gemacht, aber die Niederlage ging schon irgendwie in Ordnung“, blickt Damm zurück. Überhaupt ist der heutige Gegner in den letzten Wochen eine ziemliche Wundertüte. Einem 2:0-Erfolg bei der Reserve des VfB Stuttgart steht etwa auch eine deftige 1:4-Klatsche gegen Mitkonkurrent Schott Mainz gegenüber. Zuletzt gab es dann einen 2:0-Pflichtsieg in Stadtallendorf.

Und der KSV? Damm ärgerte beim Gegentor gegen Bahlingen vor allem, dass es nach einem Standard gefallen ist. „Da gibt es klare Verantwortungen. Wir simulieren im Training immer diese Bälle, die von außen reinkommen. Da müssen die Zuordnungen einfach greifen“, fordert der Löwen-Coach, der auch sagt: „Die Großaspacher haben vielleicht noch ein bisschen mehr Druck, weil sie punktemäßig mit uns gleichziehen können.“ Mit Alzenau gegen Pirmasens und Hoffenheim II gegen Schott Mainz steigen übrigens noch zwei weitere direkte Duelle im Abstiegskampf. Aber auch hier geht es nur um drei Punkte.

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