Ab 14.30 Uhr im Auestadion 

Löwen in Lauerstellung: KSV Hessen Samstag gegen Flieden

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Warten noch, bevor sie angreifen: Die Löwen hoffen auf Fehler der Konkurrenz. 

Auf der Lauer liegen bedeutet, dass jemand oder etwas an einer Stelle verharrt und auf die Beute wartet. Das passt zum KSV Hessen: Die Löwen liegen in Lauerstellung - bevor sie dann angreifen.

Auf Beute warten: Das klingt nun erst mal sehr martialisch, will man von dieser Definition die Brücke zum Sport schlagen. Aber was im Tierreich unter anderem die Löwen machen, das machen in der Fußball-Hessenliga momentan die Löwen vom KSV Hessen Kassel – sie befinden sich in Lauerstellung. Mit der Partie am Samstag im Auestadion gegen Flieden (14.30 Uhr) beginnt eine Serie von sieben Heimspielen, nach denen der Tabellendritte näher am Spitzenduo aus Gießen und Alzenau dran sein möchte.

Ein Sieg gegen den Vorletzten aus Flieden ist da natürlich Pflicht. Zumal am Samstag zur selben Zeit Alzenau und Gießen im direkten Duell aufeinandertreffen. KSV-Trainer Tobias Cramer formuliert es zunächst einmal zurückhaltend: „Wir warten ab. Aber wenn einer von den Beiden da oben schwächelt, dann müssen wir da sein.“ So wie Löwen eben sind.

Bislang marschieren Gießen (zwei Unentschieden, eine Niederlage) und Alzenau (ein Unentschieden, eine Niederlage) sehr souverän durch die Liga. Die Gegner für die kommenden fünf Heimspiele sind für den KSV aber auch allesamt machbar: Flieden, Ederbergland, Eddersheim, Hünfeld, Neu-Isenburg. Anschließend ist das Spitzenduo in Kassel zu Gast. Ende März wird dann wohl klar sein, wohin die Reise für den KSV geht.

Schritt für Schritt an die Konkurrenz heranpirschen, das muss das Ziel sein. Für den ersten morgen stehen Cramer fast alle Spieler zur Verfügung. Ingmar Merle habe zwar wegen Krankheit unter der Woche nicht voll trainieren können, sei aber für das Heimspiel wohl wieder fit, sagt er. Ausfallen wird einzig Jon Mogge, den ein Virus außer Gefecht gesetzt hat.

An System und Aufstellung wird der Coach im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen Friedberg wahrscheinlich nichts ändern. Die Anfälligkeit auf den defensiven Außenpositionen hat Jan-Philipp Häuser als gelernter Innenverteidiger auf der rechten Bahn zuletzt gestoppt. Dafür bringt Nael Najjar zusammen mit Marco Dawid viel Tempo auf den offensiven Flügeln mit und verleiht dem Spiel des KSV Hessen Kassel mehr Gefahr. Najjar glänzte zudem mit einem Doppelpack gegen Friedberg. Stabilität verleiht die Rückkehr von Sergej Evljuskin.

Das Brüllen eines Löwen kann übrigens mehr als 110 Dezibel laut sein und bis zu acht Kilometer weit im Umkreis gehört werden. Ähnlich wie der Jubel über ein Tor der Löwen im Auestadion.

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