Samstag, 15 Uhr, in Fulda 

KSV Hessen gegen Fulda: Revanche und große Chance

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Nach der schmerzvollen Niederlage: Die Spieler des KSV Hessen Kassel stehen im Kreis zusammen. Im Hintergrund ist die Anzeigetafel mit dem Ergebnis zu sehen – 6:2 für Fulda. 

Der KSV Hessen Kassel galt als unbesiegbar. Bis zu diesem 3. Mai 2019 hatte das Team in der Fußball-Hessenliga 15 Spiele am Stück nicht verloren. Dann kam Fulda.

Sie hatten sich nach dem Punktabzug so wieder nach vorn geschoben und die Chance auf den Aufstieg am Leben gehalten. Dann kam der 3. Mai. Dann kam ein 2:6 bei der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz. Es war ein empfindlicher Rückschlag, der schließlich dazu beitrug, dass den Löwen der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga nicht gelang. Morgen treten beide Teams das erste Mal seit diesem 2:6 wieder gegeneinander an (15 Uhr). Und wieder findet die Partie im Sportpark Johannisau in Fulda statt.

Die Revanche

Ist gleichzeitig eine große Chance für den KSV. Trainer Tobias Damm sagt: „Im Hinterkopf ist das 2:6 mit Sicherheit noch. Damals war es ein richtungsweisendes Spiel. So ein Ergebnis gehört in einer Saison auch mal dazu – es war nur ein ungünstiger Zeitpunkt.“ Nun wäre ein günstiger Zeitpunkt, um Revanche für diese Pleite zu nehmen. Das 2:6 vergessen und nach dem verpatzten Start dennoch mit dem Aufstiegskonkurrenten nach Punkten gleichziehen – das ist die große Chance für die Löwen.

„Samstag fängt es bei 0:0 an. Es sind ganz andere Voraussetzungen“, sagt Damm. Aber irgendwie auch ähnliche. Schließlich steht der KSV erneut unter Druck. Der Gegner dieses Mal aber auch.

Die Serie

Spielte damals wie heute eine Rolle. Damals kamen die Löwen als 15 Spiele lange ungeschlagenes Team nach Fulda. Dieses Mal kommen sie zu einem Team, das seit fünf Spielen sieglos ist. Nach einem tollen Start der SG Barockstadt mit sieben Siegen und zwei Unentschieden aus den ersten neun Spielen folgten zuletzt zwei Niederlagen und drei Remis. Der KSV hat seinerseits gerade ein Formhoch und mit dem 6:0 gegen Griesheim den ersten deutlichen Saisonerfolg gefeiert.

Die Spieler

Noch mal der Blick zurück: Beim 2:6 im Mai trafen für Fulda Marius Strangl (3), Patrick Broschke (2) und Dominik Rummel. Strangl spielt mittlerweile nicht mehr für die SG, ist aus beruflichen Gründen nach Wiesbaden gezogen. Broschke ist angeschlagen, wurde zuletzt beim 1:1 gegen Baunatal nach 24 Minuten ausgewechselt. Für ihn kam Neuzugang André Fliess, der wiederum nach der Pause in der Kabine blieb. Broschke will es morgen zumindest versuchen, Fliess ist nicht dabei. Rummel ist dagegen in Top-Form und erzielte elf Treffer in elf Spielen und bereitete vier weitere vor.

Das Hinspiel in der vergangenen Saison hatte der KSV übrigens im Auestadion 4:1 gewonnen. Doppeltorschütze damals: Ingmar Merle – jeweils per Freistoß. Merle fällt aber ebenso wie Torhüter Niklas Hartmann aus, der am Meniskus operiert wurde. Trotzdem: Die Löwen haben natürlich das Ziel, wieder unbesiegbar zu werden. Damit die Chance auf den Aufstieg am Leben bleibt.

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