Amateur-Fußball

KSV feiert Kantersieg in Hadamar

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Sensationserfolg im Aufstiegskampf: Der KSV Hessen Kassel gewinnt in der Fußball-Hessenliga 8:0 gegen Rot-Weiß Hadamar.

Sensationserfolg im Aufstiegskampf: Der KSV Hessen Kassel gewinnt in der Fußball-Hessenliga 8:0 gegen Rot-Weiß Hadamar.

Kassel - Das war so nicht zu erwarten und ist deswegen umso bemerkenswerter: Der KSV Hessen Kassel hat zum Auftakt der Restrunde in der Fußball-Hessenliga einen 8:0 (4:0)-Kantersieg beim bis dahin starken Tabellensechsten Rot-Weiß Hadamar gefeiert. Mahir Saglik, Alban Meha und Adrian Bravo Sanchez trafen dabei jeweils doppelt. Für die Löwen ist das ein Ausrufezeichen im Aufstiegskampf.

Dabei waren die Umstände alles andere als gut für ein Fußballspiel. Auf dem Kunstrasenplatz in Hadamar ging ein heftiger Wind, der hohe Bälle teilweise kaum berechenbar machte. Zudem fehlten den Löwen ja gleich drei Stammverteidiger in Tim Brander, Kevin Nennhuber und Alexander Mißbach. In der Innenverteidigung begann so Luis Allmeroth, der ein ganz starkes Spiel machte und im Verbund mit Sergej Evljuskin dem Hessenliga-Toptorjäger Leon Burggraf keine Möglichkeit ließ.

Die Torshow des KSV Hessen eröffnete Saglik, der vor rund 300 Zuschauern - davon 200 aus Kassel - nach einer Ecke den Fuß hinhielt (9.). Zehn Minuten später vollendete Bravo Sanchez einen tollen Konter mit der Hacke. Das 3:0 markierte Meha per Freistoß aus gut 20 Metern (26.). Kurz vor der Pause war es erneut Bravo Sanchez, der einen Konter dieses Mal mit dem Kopf zum 4:0 abschloss (42.). So ging es mit einem 4:0 in die Pause. Die Heimmannschaft hatte bis dahin kaum stattgefunden. Der KSV war spielerisch und kämpferisch auf dem schnellen Platz in allen Belangen überlegen.

Sensationserfolg im Aufstiegskampf: KSV feiert Kantersieg in Hadamar

 © Christian Hedler
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Und der KSV ließ auch nach der Pause nicht nach. In der 47. Minute vertendelte Hadamar hinten den Ball, Bravo Sanchez sah Saglik, der traf mit einem leicht abgefälschten Schuss zum 5:0. Spätestens als Meha aus 17 Metern unten rechts den sechsten Treffer nachlegte (55.), gab das Heimteam auf. Ingmar Merle mit einem traumhaften Freistoß in den Winkel (72.) und der eingewechselte Sebastian Schmeer per Chipball über den Torhüter (78.) legten noch das siebte und achte Tor nach.

Abgerundet wurde dieser denkwürdige Nachmittag davon, dass der KSV Baunatal beim Tabellenführer Stadtallendorf 3:2 gewann und den Aufstiegskampf so wieder komplett offen machte.

Von Maximilian Bülau

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