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KSV Hessen Kassel kassiert schmerzhafte Niederlage

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Von: Frank Ziemke

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Kevin Nennhuber, Fußballspieler des KSV Hessen Kassel, krümmt sich mit Schmerzen auf dem Rasen.
Schmerzhaftes Testspiel: Der KSV Hessen Kassel, hier Kevin Nennhuber, verlor gegen Wiedenbrück 1:5. © Andreas Fischer

Ein vor allem in der Defensive fehlerhaft auftretender KSV Hessen Kassel verliert das Testspiel gegen Wiedenbrück 1:5. Es gibt aber auch andere Gründe.

Kassel – Es war nur ein Testspiel, aber eine Niederlage in dieser Höhe schmerzt trotzdem: Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel hat ausgerechnet seinen ersten Auftritt auf heimischem Terrain verloren. Gegen den SC Wiedenbrück aus der Weststaffel unterlag die Mannschaft von Tobias Damm 1:5 (0:3).

Der Trainer hätte es sich nach der Pleite leicht machen können. Die Saison im Westen beginnt schon am 23. Juli, zwei Wochen früher also als die im Südwesten. Die Gäste sind so bereits auf einem anderen Stand der Vorbereitung. Die Löwen hatten zudem am Abend zuvor bei Eintracht Baunatal (4:0) gespielt. Es gab also Gründe für Wiedenbrücks Überlegenheit. „Natürlich waren die Beine und Köpfe etwas müde“, sagte Damm dann auch.

Trainer Damm übt auch Kritik

Aber er stellte auch kritisch fest: „Ich bin sehr unzufrieden. Fünf Gegentore dürfen wir nicht bekommen. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, die zu Toren führten. Eigentlich hatte wir solche Aussetzer abgestellt.“

Die Gastgeber lagen schnell zurück. Phillip Aboagye traf mit einem feinen Schlenzer in den Winkel (7.). Wiedenbrück war danach in vielem überlegen. Einen Stellungsfehler in Kassels Innenverteidigung nutzte Emre Aydinel zum 0:2 (29.). Das 0:3 (35.) war gleich ein doppelter Fehler: Hendrik Starostzik spielte einen verunglückten Rückpass. Ein Fehler, über den sich Fehler, Vorname Stanislav, als Nutznießer freute.

Der KSV selbst spielte einige ansehnliche Angriffe, im Strafraum war aber stets Schluss. Jon Mogges Schuss von halbrechts (9.) war noch die beste Chance. Ihre beste Chance hatten die Gastgeber, nachdem Damm wie kurz danach auch die Gäste kräftig durchwechselte. Lennart Rose verkürzte mit einem schönen Kopfball auf 1:3 (62.). Mit einem Doppelschlag (78., 87.) machte Niklas Szeleschus es aber doch noch deutlich.

Die Aufstellung

KSV: Gröteke (64. Schunke) - Najjer (60. Prieto), Nennhuber (60. Suntrup), Springfeld, Starostzik (60. Stegmann), Durna (60. Mißbach) - Brill, Vesco (60. Rose), Rakk (60. Kahraman) - Dawid (60. Iksal), Mogge (60. Döringer)

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