Am Mittwoch im Kreispokal

Der KSV Hessen nach dem 1:3 in Ginsheim: Wenn der Weg zur Spitze weiter wird

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Zeit des Grübelns: Kapitän Frederic Brill steckt mit dem KSV Hessen im Mittelfeld der Tabelle fest. 

Neunter Platz, elf Punkte, 15:14 Tore: Man braucht kein Prophet zu sein, um mit diesen Zahlen das Mittelfeld einer Tabelle zu beschreiben.

Genau dort steckt der KSV Hessen Kassel fest. Neun Zähler Rückstand sind es mittlerweile auf den Tabellenführer aus Fulda, auch wenn die Löwen noch eine Partie mehr auszutragen haben. Trotzdem hinken sie nach der 1:3-Pleite in Ginsheim ihren Ansprüchen in der Fußball-Hessenliga mittlerweile meilenweit hinterher.

„Es ist schon bitter, dass wir nach dem Derby in Baunatal, als die Abwehr richtig gut stand, wieder drei Gegentore kassiert haben. Es kann nicht sein, dass Ginsheim dreimal vor unser Tor kommt und dreimal trifft“, sagt KSV-Kapitän Frederic Brill am Tag danach. Dabei hatte die Partie für die Löwen richtig gut angefangen. „Die erste Halbzeit war eine der besten, die wir in diesem Jahr gespielt haben. Wir hatten fünf hundertprozentige Torchancen und hätten die Partie nach 45 Minuten eigentlich entscheiden müssen. Stattdessen kommen unsere Stürmer nach den ersten vergebenen Möglichkeiten ins Grübeln“, sagt Brill.

KSV Hessen Kassel: "Situationen souveräner klären"

Nach der frühen Führung durch Alexander Mißbach in der sechsten Minute bestraften die Gastgeber die fahrlässige Chancenverwertung des KSV gnadenlos. Erst traf Can Özer zum Ausgleich (1:1), später dann markierte Nils Fischer gar einen Doppelpack (35., 86.) für die Torfabrik der Liga. „Wir müssen diese Situationen einfach souveräner klären. Vieles davon ist Kopfsache“, erklärt Brill.

Nun müsse der Knoten einfach mal platzen, auch in der Offensive. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es schon am morgigen Mittwoch, wenn auch nicht in der Liga, sondern im Kreispokal. Ab 17.45 Uhr steht im Achtelfinale die Partie beim Kreisligisten Kasseler SV auf dem Programm.

Selbstvertrauen für das Heimspiel

„Das Spiel kommt für uns gerade recht. Wir müssen uns dort Selbstvertrauen für das Heimspiel am Samstag holen“, sagt Brill. Dann nämlich gastiert der richtig gut gestartete Aufsteiger aus Dietkirchen ab 14 Uhr im Auestadion. Zwar gab es zuletzt eine 1:2-Niederlage gegen Baunatal, trotzdem kann sich der sechste Platz der Limburger sehen lassen. „Für uns zählen nur drei Punkte, sonst nichts“, fordert Brill. Dringend nötig sind sie, denn der Weg aus dem Mittelfeld an die Spitze der Tabelle ist lang.

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