Sechs verschiedene Torschützen 

Der KSV Hessen nach dem 6:0 gegen Griesheim: Endlich macht es wieder Spaß

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Durchgespielt und Tor erzielt: KSV-Mittelfeldspieler Adrian Bravo Sanchez. 

KSV Hessen Kassel siegt 6:0 gegen Griesheim: So wichtig war dieser Kantersieg für das Selbstvertrauen der Mannschaft.

Um zu ermessen, wie wichtig dieser Sieg für das Selbstvertrauen sein kann, lohnt es, die Pausengespräche im Auestadion noch einmal Revue passieren zu lassen.

Der KSV Hessen Kassel führte zu diesem Zeitpunkt gegen Viktoria Griesheim 2:0. Er war drückend überlegen, hatte zahlreiche Chancen für weitere Tore. 

Fans des KSV sind noch skeptisch

Bei den Anhängern aber herrschten noch Zweifel: „Hoffentlich bringen sie das diesmal durch“, hieß es. Oder: „Wenn die anderen ein Tor schießen, beginnt wieder das Zittern.“

Es hat zu viele Rückschläge gegeben in dieser bisher so verkorksten Saison in der Fußball-Hessenliga. Gerade ja erst auch unter dem neuen Trainer Tobias Damm. In Dreieich 2:0 bis kurz vor Schluss geführt. Als wirklich Schluss war, hieß es 2:2. An diesem Samstag aber ist alles anders. 

Kantersieg gegen Griesheim sorgt für Selbstvertrauen

Die Löwen lassen auch nach der Pause nicht nach. Im Gegenteil. Sie legen zu. Am Ende steht ein 6:0-Kantersieg für das Selbstvertrauen. Und Damm erklärt: „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass ich sehr stolz auf sie bin. Diese Reaktion auf das Spiel von Dreieich, das ist überragend.“

Was den Erfolg bemerkenswert macht – neben der Tatsache, dass er noch höher hätte ausfallen können und die Gäste nicht eine Torchance hatten: Sechs Tore verteilen sich auf sechs Torschützen. Der Reihe nach waren es Alban Meha, Sebastian Schmeer, Marco Dawid, Adrian Bravo Sanchez, Nasuf Zukorlic und Mahir Saglik. 

Im Mittelpunkt standen aber trotzdem zwei Spieler: Sebastian Schmeer und Adrian Bravo Sanchez

Die Publikumslieblinge wurden von Ex-Coach Dietmar Hirsch Stück für Stück demontiert. Es waren dann auch diese beiden Personalien, die das Fass zum Überlaufen brachten – als Schmeer und Bravo Sanchez gegen Eddersheim bei der ersten Liga-Heimniederlage seit fast zwei Jahren nicht einmal mehr im Kader standen. Bravo Sanchez wurde nach Damms Amtsantritt sofort wieder in die Startelf berufen. Schmeer durfte nach sechs Spielen nun auch endlich wieder von Beginn an ran. Mit Erfolg.

Bereits nach acht Minuten hatte der Stürmer getroffen, sein viertes Saisontor. Hinterher sagte er: „Es hat wieder Spaß gemacht heute. Seit Langem habe ich wieder von Anfang an gespielt. Ich bin nicht unbedingt der Einwechselspieler. Heute passt alles. Endlich mal ein Sieg ohne Quälerei.“

Schmeer: „Wir haben wieder einen ganz anderen Teamspirit“

Kann man so sagen. Denn obwohl die Löwen noch viele Möglichkeiten ausließen: Sechs Tore haben sie erzielt. Schmeer sagte dazu: „Wir hätten noch ein paar mehr machen müssen. Wenn man etwas kritisieren möchte, dann die Chancenverwertung.“ Der 32-Jährige merkte an: „Wir haben wieder einen ganz anderen Teamspirit.“ Das war offensichtlich. Egal, ob etwas geklappt hatte oder nicht, immer wieder liefen die Spieler zu ihren Kollegen und klatschten sich ab, feuerten sich an. Positiv. Da war Teamgeist zu spüren.

Für Bravo Sanchez, der ebenfalls einen Treffer erzielte, hatte Trainer Damm auch noch lobende Worte übrig: „Er geht viele Wege, weite Wege, hat wieder viele Räume dichtgemacht. Er hat einen Schritt nach vorn gemacht.“ Das trifft nicht nur auf Bravo Sanchez zu, sondern auf den ganzen KSV.

KSV Hessen gewinnt 6:0 gegen Griesheim - die Bilder

KSV Hessen gewinnt 6:0 gegen Griesheim
 © Christian Hedler
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Der Spielfilm - Beim 6:0 darf einer doch nicht fehlen

  • 4. Minute: Meha machts. Der Mittelfeldspieler eröffnet mit einem feinen Schuss den Torreigen. 
  • 8.: Schmeer kann´s wieder. Ende der Torflaute mit einem ansatzlosen Flachschuss.
  • 36.: Auftakt zu drei Minuten mit vier Chancen. Am Ende klärt ein Abwehrbein gegen Brill auf der Linie. 
  • 48: Dawid beendet die Zweifel. Denn klar, die gibt es auch dann, wenn der KSV 2:0 führt. Aber nicht diesmal. Vorarbeit Iksal, Abschluss Dawid – 3:0. 
  • 61.: Genugtuung, zweiter Teil. Bravo Sanchez darf jetzt wieder von Beginn an. Und zahlt zurück. Zweites Tor im dritten Spiel. Die schöne Vorarbeit liefert Brandner. 
  • 64.: Doppelschlag Nummer zwei perfekt. Zukorlic erhöht auf 5:0.
  • 86.: Beim Kantersieg darf einer doch nicht fehlen in der Riege der Torschützen. Saglik kommt von der Bank und trifft. Endstand: 6:0.

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