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Starker Zunker hält Punkt für den KSV Hessen Kassel fest

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Torhüter Maximilian Zunker rettete den KSV Hessen Kassel einige Male in höchster Not.
Torhüter Maximilian Zunker rettete den KSV Hessen Kassel einige Male in höchster Not. (Archivbild) © Gawlik/Imago

Unterm Strich darf der KSV Hessen Kassel zufrieden mit dem torlosen Remis beim FC-Astoria Walldorf sein.

Walldorf – Ein Nachmittag ohne Treffer, aber mit vielen Torraumszenen auf beiden Seiten. Unterm Strich darf der KSV Hessen Kassel zufrieden mit dem torlosen Remis beim FC-Astoria Walldorf sein. Großen Anteil daran hatte Torhüter Maximilian Zunker, der einige Male in höchster Not rettete.

Bei leichtem Schneefall und zwei Grad Celsius pfiff der gute Schiedsrichter Timo Lämmle an und von Beginn lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Es kam zu vielen Kontersituationen, die größtenteils nicht sauber zu Ende gespielt wurden.

Vier Tore in den vergangenen Spielen der Fußball-Regionalliga – das ist die Ausbeute des KSV Hessen Kassel.

KSV Hessen Kassel gegen FC-Astoria Walldorf: Erster Aufreger nach 30 Sekunden

Gerade einmal 30 Sekunden waren auf der Uhr, als es den ersten Aufreger gab. Walldorfs Torhüter Luis Idjakovic nahm einen verunglückten Rückpass in die Hände und bescherte dem KSV einen indirekten Freistoß aus 15 Metern. Nael Najjer schloss selbigen zu unplatziert ab. Auf der Gegenseite sorgte Stürmer Niklas Antlitz für die erste Torannäherung der Gastgeber, sein Kopfball hatte jedoch zu wenig Druck und wurde von einem Verteidiger abgewehrt (9. Spielminute).

Mitte der ersten Hälfte eröffnete Moritz Flotho eine Phase mit vielen Torabschlüssen binnen weniger Minuten. Der KSV-Angreifer schoss weit drüber, drei Minuten später wackelte das Tornetz von Maximilian Zunker. Allerdings traf Walldorfs flotter Außenbahnspieler Dennis de Sousa nur das Außennetz. Weiter wechselten sich beide Mannschaften munter ab was die Torabschlüsse anging. Lukas Iksal setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch, anstatt aber noch zwei, drei Meter weiter zu dribbeln, schloss er etwas überhastet aus 16 Metern ab (27.). Idjakovic hatte keine Mühe den Schluss festzuhalten. Es folgte die größte KSV-Gelegenheit, die sich Jascha Döringer im Anschluss an einen der zahlreichen Konter bot. Sein Abschluss war aber ebenfalls nicht zwingend genug (32.). Dass es letztlich mit einem 0:0 in die Pause ging, lag an Zunker, der einen Antlitz-Kopfball aus kurzer Distanz mit einem ganz starken Reflex abwehrte (34.).

Unverändert starteten beide Teams in die zweiten 45 Minuten. Es blieb außerdem an den ausgeglichenen Spielanteilen beider Teams, mit dem Unterschied, dass die Hausherren im zweiten Abschnitt die besseren Torchancen hatten. Kassels Torhüter machte weiter Werbung in eigener Sache. Gegen De Sousa klärte er mit einem sensationellen Reflex (69.). Die nächste Parade zeigte er eine Viertelstunde vor Schluss, als er einen erneuten Antlitz-Kopfball zur Ecke abwehrte. Von Kassel kam nicht mehr allzu viel, dennoch sorgte Moritz Flotho beinahe für den glücklichen Schlusspunkt. Sein Kopfballaufsetzer flog jedoch knapp über den Querbalken (82.). Bis zum Schlusspfiff blieb Kassel bemüht, ein Torschuss wollte aber nicht mehr gelingen. (Christopher Benz)

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