Ein Überblick im Abstiegskampf 

Noch zwei Spieltage: Das Restprogramm spricht für den KSV Hessen Kassel 

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Alle sollen mitkommen: Beim Heimspiel am Wochenende gegen Walldorf forderten die Löwen-Fans auf einem Banner dazu auf, die Mannschaft am kommenden Samstag in Koblenz zu unterstützen. 

Kassel. Der KSV Hessen hat sich in Position gebracht im Abstiegskampf der Fußball-Regionalliga Südwest. Zwei Spieltage vor Saisonende haben sich die Löwen auf den 15. Platz nach oben gearbeitet.

Nun könnte es dramatisch werden. Wir geben einen Überblick über Restprogramm und Aussichten der abstiegsgefährdeten Teams.

FSV Frankfurt

Die Frankfurter könnten – wenn es ganz schlecht läuft – noch auf den fünftletzten Platz rutschen. Dort steht momentan der KSV. Frankfurt müsste dafür aber beide Partien – zuhause gegen Freiburg II und bei den Stuttgarter Kickers am letzten Spieltag – verlieren. Bei einem Sieg ist der FSV definitiv gerettet.

Eintracht Stadtallendorf

Nach einer Niederlagenserie holte Stadtallendorf zuletzt wieder vier Punkte aus zwei Spielen. Bei einem Sieg gegen Ulm wären die Stadtallendorfer vorzeitig gesichert. Ansonsten könnte es am letzten Spieltag in Kassel noch zu einem Abstiegskrimi kommen. Ein direkter Abstiegsplatz ist aber nur noch möglich, sollte die Eintracht beide Partien verlieren.

Wormatia Worms

Die Wormser stehen einen Punkt vor den Löwen. Durch das Restprogramm sind drei Punkte auf jeden Fall im Bereich des Möglichen. Am Samstag ist Absteiger Völklingen zu Gast. Der überraschte zuletzt allerdings mit einem 2:1-Sieg gegen Frankfurt. Am letzten Spieltag geht es nach Freiburg. Die Bundesligareserve hat allerdings kaum noch Aufstiegschancen und könnte Nachwuchsspieler testen.

KSV Hessen Kassel

Die Löwen haben es mit dem fünftletzten Platz mittlerweile in der eigenen Hand, im Zweifel am Ende nur von einem Aufsteiger in die dritte Liga abhängig zu sein. Das Restprogramm ist machbar. Springt am Samstag in Koblenz mindestens ein Punkt heraus, dann ist zumindest ein direkter Abstiegsplatz weit entfernt. 

Für den KSV ist vom sicheren Klassenerhalt bis zum drittletzten Platz allerdings noch alles möglich. Stadtallendorf könnte am letzten Spieltag zum Zünglein an der Waage werden. Es könnte von Vorteil sein, sollte das Team von Trainer Dragan Sicaja dann den Klassenerhalt schon sicher haben.

TuS Koblenz

Der Gegner der Löwen am Samstag ist in ähnlich bestechender Form wie der KSV. Am Wochenende gab es einen deutlichen 4:1-Erfolg in Ulm. Für die Koblenzer ist die Partie gegen die Löwen noch entscheidender. Eigentlich zählt nur ein Sieg. Mit der SV Elversberg wartet am letzten Spieltag nämlich noch ein ganz schweres Auswärtsspiel. Der amtierende Meister ist seit neun Spielen ungeschlagen.

Stuttgarter Kickers

Der Trend spricht gegen die Schwaben. Seit fünf Spielen gab es keinen Sieg. Die Kickers sind mittlerweile auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. Das Restprogramm lässt da wenig hoffen. Erst geht es nach Mainz zur zweiten Mannschaft des FSV. Dann kommt am letzten Spieltag der FSV Frankfurt. Und für die könnte es da auch noch um etwas gehen.

TSV Schott Mainz

Der direkte Klassenerhalt ist für den Aufsteiger nicht mehr möglich. Im besten Fall können die Mainzer noch auf den 16. Platz springen. Allerdings geht es zunächst zur Bundesligareserve des VfB Stuttgart, dann kommt Offenbach. Der direkte Wiederabstieg ist so gut wie sicher.

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