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KSV Hessen Kassel schlägt sich bei 1:3 in Wolfsburg tapfer

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Von: Frank Ziemke

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 Lukas Iksal vom KSV Hessen Kassel,  Torschütze in Wolfsburg
Traf für die Löwen: Lukas Iksal erzielte in der zweiten Halbzeit das Kasseler Tor in Wolfsburg. © Andreas Fischer

Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel verliert das Testspiel bei Bundesligist Wolfsburg 1:3 und zeigt kurz vor dem Saisonstart eine richtig gute Leistung

Der letzte Test macht Mut für den Saisonstart am kommenden Wochenende: Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel hat sich gegen eine „B-Elf“ des Bundesligisten VfL Wolfsburg tapfer geschlagen. Die Löwen verloren die Partie zur ungewohnten Zeit um 11 Uhr am Sonntagmorgen mit 1:3 (0:3). Lukas Iksal gelang der Ehrentreffer in der 66. Minute. Die Gäste entschieden damit die zweite Halbzeit sogar für sich.

Kein Wunder also, dass Trainer Tobias Damm zufrieden aus Niedersachsen zurückkehrte. „Es war in allen Belangen ein guter letzter Test. Körperlich sind wir schwer in die Partie gekommen. Es geht halt alles etwas schneller“, sagt er. Kein Wunder, die Gastgeber hatten ja auch in ihrer B-Elf immer noch einiges an Bundesliga-Erfahrung. Im Tor stand Pavao Pervan. Renato Steffen war dabei. Und Maximilian Philipp. Josuha Guilavogui stand in der Startelf, ebenso Bartosz Bialek. An der Seitenlinie stand Co-Trainer Robert Kovac. Und mit Harm Osmers leitete ein Bundesliga-Schiedsrichter die Partie. In der ersten Hälfte zeigten sich die Gastgeber natürlich überlegen, setzten das auch in Tore um. Jakub Kaminski (32.), Steffen (34.) und Kevin Paredes (39.) schossen in nur neun Minuten ein 3:0 heraus. Da war dann auch die einzige Phase, über die Damm sich ärgerte, weil die Situationen bei zwei Gegentoren eigentlich bereits geklärt schienen.

Testspieler Schmitt überzeugt

Bei den Löwen war Kapitän Frederic Brill nach seiner Lebensmittelvergiftung doch von Beginn an dabei. Auch Testspieler Oliver Issa Schmitt stand in der Startaufstellung. Der 22-jährige Offensivmann musste viel Defensivarbeit verrichten. Damm war zufrieden: „Er hat viel Ruhe am Ball, löst Situationen gut auf. Er ist einer, der gut zu uns passen würde.“ Damit es klappen kann, sind aber noch einige Modalitäten zu klären.

Im zweiten Durchgang wechselte der KSV angesichts der kraftraubenden Partie komplett durch. Iksal war es dann, der wenige Minuten nach seiner Einwechslung aus spitzem Winkel den engagierten Auftritt der Gäste belohnte.

KSV Hessen: Gröteke - Najjar (75. Liesche), Springfeld (75. Stegmann), Starostzik (75. Mustapic), Mißbach (60. Durna) – Brill (60. Stendera), Rakk (60. Kahraman) - Dawid (60. Iksal), Döringer (60. Vesco), Schmitt (75. Hagemann) - Mogge (75. Fischer)

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