KSV empfängt am Samstag ab 14 Uhr den SC Freiburg

Damm hat gute Ideen gegen den Spitzenreiter

KSV Hessen Trainer Tobias Damm gestikuliert mit dem Arm im Auestadion Kassel bei einem Spiel in der Fußball-Regionalliga
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Er hat auch die kommende Saison schon im Blick: KSV-Trainer Tobias Damm, der morgen mit seinem Team auf Tabellenführer Freiburg trifft.

Als „Bonusspiel“ bezeichnet KSV-Trainer Tobias Damm die viertletzte Aufgabe der Löwen in der Fußball-Regionalliga Südwest. Am morgigen Samstag ab 14 Uhr gastiert der souveräne Spitzenreiter SC Freiburg II im Auestadion. Die Reserve der Breisgauer kann bereits Meister werden, sofern die Konkurrenz aus Elversberg, Offenbach oder Ulm patzt. Wir blicken vor der Partie auf vier interessante Themen.

Die Mammutsaison

Sie neigt sich langsam dem Ende entgegen. 38 Partien hat der KSV absolviert, vier stehen noch aus. Auch Damm spürt die Strapazen: „Das hat bis heute schon jede Menge Körner gekostet. Diese Saison zieht sich ganz schön hin.“ Nach der Entscheidung der Regionalliga, dass nur zwei Teams absteigen, sei die Spannung ein bisschen abgefallen. „Aber es ist keinesfalls so, dass die Luft raus ist. Wir haben den Anspruch, weiterhin sechs Mannschaften hinter uns zu lassen und werden auch nichts abschenken. Am Ende soll keiner sagen, dass wir nur aufgrund der neuen Regelung drin geblieben wären.“

Der Tabellenführer

„Es ist das konstanteste Team, das zu Recht da oben steht. Wir müssen alle 100 Prozent geben, und Freiburg darf nicht alles gelingen. Im Hinspiel haben wir beim 1:1 auch einen Punkt entführt, warum sollen wir das nicht nochmal schaffen. Vielleicht ist ja auch ein Sieg drin, wir peilen auf jeden Fall drei Punkte an“, sagt Damm, der bereits am vergangenen Wochenende beim Unentschieden in Steinbach zufrieden war. „Aber Freiburg ist jetzt nochmal eine ganz andere Nummer. Diese Explosivität, diese Qualität – da müssen wir vor allem vom Zweikampfverhalten stabil dagegen halten und für den Gegner ungemütlich sein“, so Damm.

Das Personal

Die gute Nachricht ist, dass zunächst kein weiterer Verletzter hinzugekommen ist. Pascal Maiwald, Marco Dawid, Tim Brandner und Kevin Nennhuber fallen weiterhin aus, auch für Ingmar Merle kommt die Partie noch zu früh. „Es wird nun vermehrt auch darum gehen, wie sich die Spieler bereits im Hinblick auf die kommende Saison präsentieren. Ich habe zwei Nächte darüber geschlafen und denke, dass ich eine gute Idee habe, wie wir die Partie gegen Freiburg angehen – auch taktisch“, sagt Damm. Und weiter: „Das soll jetzt nicht heißen, dass wir viel experimentieren. Wir werden ein Team auf dem Platz haben, das in der Lage ist, Freiburg zu schlagen. Aber wir im Trainerteam blicken natürlich auch schon voraus.“

Der Ausblick

Nach dem Heimspiel gegen Freiburg stehen dann noch drei Partien auf dem Programm. „Zuhause gegen Ulm sind die Rollen auch klar verteilt, da sind die Gäste der Favorit. Aber die Auswärtsspiele in Alzenau und Gießen sind für uns von enormer Bedeutung. Beide Teams stehen hinter uns, und das soll auch so bleiben. Da müssen wir jeweils mindestens einen Punkt holen, eigentlich aber drei“, erklärt Damm. Morgen steht aber zunächst das Duell mit Freiburg an.

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