Fußball-Hessenligaspiel am Samstag im Auestadion

KSV Hessen gegen Dietkirchen: Achtung, Rutschgefahr!

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Bild mit Symbolcharakter: Achtung, Rutschgefahr für den KSV Hessen! 

Der KSV Hessen trifft in der Fußball-Hessenliga am Samstag ab 14 Uhr auf den Aufsteiger TuS Dietkirchen. 

Auf der Suche nach Optimismus kommt einem das in den Sinn: Vielleicht ist die aktuelle Situation für den KSV Hessen Kassel einfach notwendig. Vielleicht findet der Fußball-Hessenligist mit dem Rücken zur Wand zu alter Sicherheit zurück. Denn immer dann, wenn das Team in den vergangenen Jahren schon abgeschrieben war, selbst Fans sagten: „Das schaffen die nie im Leben noch“, genau dann starteten die Löwen eine Serie.

Der Ehrlichkeit halber muss hinzugefügt werden, dass die Serien nie von Erfolg gekrönt waren – das lag vor allem an Punktabzügen. Einen solchen gibt es in dieser Saison nicht. Auch ein Gedanke der Optimisten. Klar ist aber: Ausrutschen ist für den KSV Hessen bereits am achten Spieltag verboten. Morgen ist Aufsteiger Dietkirchen im Auestadion zu Gast (14 Uhr). Der verlor am vergangenen Wochenende zwar gegen Baunatal (1:2), hat bei einem Spiel mehr derzeit aber auch zwei Punkte mehr auf dem Konto als der KSV.

Optimisten könnten auch sagen: „Nael Najjar ist endlich wieder fit. Jetzt wird es besser.“ Und morgen fehlen nur Ingmar Merle und Marius Rohde, der sich am vergangenen Wochenende einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Najjar war einer der Leistungsträger der vergangenen Saison, zog sich in der Vorbereitung einen Innenbandriss im Knie zu und fehlte dem KSV lange. Der Ehrlichkeit halber muss hinzugefügt werden, dass Najjar auch beim 1:3 am vergangenen Samstag in Ginsheim schon wieder spielte.

Trainer Dietmar Hirsch ist zumindest weiterhin optimistisch: „Wir wurden bislang ja nie ausgespielt. Die Gegentore sind fast alle durch individuelle Fehler entstanden“, sagt er. Auf die Grundordnung für die kommende Partie angesprochen fügt der 47-Jährige an: „Wir können Fünfer, Dreier- und Viererkette spielen. Wir haben Möglichkeiten und sind flexibler geworden.“ Und Hirsch freut sich nach drei Auswärtsspielen auf den Auftritt im Auestadion: „Das ist immer wieder etwas Besonderes für uns.“

Apropos Heimspiel, da wäre noch etwas für Optimisten. Denn die Serie hat ja immer noch Bestand: Seit dem 25. November 2017 (1:2 gegen Saarbrücken) hat der KSV kein Heimspiel in der Liga mehr verloren. Der Ehrlichkeit halber muss hinzugefügt werden: Auch ein Unentschieden wäre morgen schon zu wenig. Schon jetzt ist Platz zwei bei einem Spiel weniger sieben Punkte entfernt.

Wir hätten da noch etwas für Optimisten. Nach acht Spielen in der vergangenen Saison hatten die Löwen wie viele Punkte geholt? 16. Und wie viele Zähler hätten sie, wenn sie morgen gewinnen? 14. Zwei weniger, das geht. Und dieses Mal gibt es ja keinen Rückschlag am Grünen Tisch. Hoffentlich. Der Ehrlichkeit halber muss hinzugefügt werden: Einen KSV-Optimisten zu finden, ist derzeit schwierig. Überall besteht Rutschgefahr. Dabei hat dir rutschige Jahreszeit noch nicht einmal begonnen.

Kurz vor dem Spiel riefen die Fans allerdings zu einem Stimmungsboykott gegen den KSV Hessen Kassel auf. Grund dafür sind die laut des Statements schlechten Leistungen des Teams in den letzten Spielen. Trotzdem siegte der KSV Hessen Kassel 4:0 gegen den Aufsteiger Dietkirchen.

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