Anpfiff um 14 Uhr auf Kunstrasen

KSV spielt nun am Sonntag gegen Stadtallendorf

Trainer des KSV Hessen Kassel Tobias Damm gibt ein Kommando in der Regionalliga Südwest
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Sonntag gegen Stadtallendorf: KSV-Trainer Tobias Damm

Kurzfristig ist das Motto der Stunde für den KSV Hessen Kassel. Denn gestern am späten Nachmittag fiel dann plötzlich doch noch eine Entscheidung über die Austragung des Heimspiels gegen Eintracht Stadtallendorf an diesem Wochenende.

Gefällt hat sie die Fußball-Regionalliga Südwest – und sie lautet: Die Löwen treten am Sonntag ab 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz gegen das Schlusslicht der Liga an.

„Ich bin nach dem Training von unserer sportlichen Leitung darüber informiert worden“, sagte KSV-Trainer Tobias Damm lediglich.

Zunächst hatte es geheißen, eine letzte Begehung der Spielstätte an der Damaschkestraße am Samstagvormittag solle den Ausschlag darüber geben, ob nachmittags ab 14 Uhr hätte gespielt werden können. Das Problem: Noch ist nicht aller Schnee getaut, die Trecker der Stadt sind nicht einsatzbereit, das Sportamt hatte die möglichen Spielorte der Löwen bis Mittwoch gesperrt. Als die Liga davon erfuhr, machte sie Druck. Denn der KSV muss noch 20 Partien austragen, der Zeitdruck wächst.

Eine Hälfte des Kunstrasenplatzes ist zumindest schneefrei. Dort haben die Löwen gestern die erste richtige Trainingseinheit nach anderthalb Wochen absolviert. Zuvor waren nur Laufeinheiten und Kraft-Ausdauer-Übungen möglich. Auf der anderen Hälfte hingegen liegt noch Schnee. Entweder schmilzt er angesichts der angekündigten Frühlingstemperaturen noch zügig. Oder aber die Fußballer müssen die Reste heute vor dem für 13 Uhr angesetzten Training selbst räumen.

Die Partie gegen Stadtallendorf ist dabei auch sportlich wichtig für die Löwen. Denn der Mitaufsteiger steht derzeit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Aus 22 Spielen holten die Mittelhessen nur neun Punkte. Der KSV steht mit 26 Punkten auf Platz 15.

Rückblick: Denn beim Stichwort Stadtallendorf werden auch Erinnerungen wach. Das erste Treffen mit der Eintracht am dritten Spieltag Mitte September war ein Spektakel. In der ersten Halbzeit fielen alle sechs Tore zum 3:3.

Dabei gab’s gleich drei Kasseler Torschützen: Nils Pichinot jubelte über einen Doppelpack, Mahir Saglik traf per Foulelfmeter für die Löwen – während Nael Najjar sich mit einem Eigentor in der Liste eintrug.

Ob auch das Rückspiel ein Spektakel wird? Das entscheidet sich nun eben am Sonntag ab 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz.

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