KSV Hessen bestreitet am Dienstag ab 18.30 Uhr Nachholspiel beim TSV Schott

Mit Mainz-Experte in Mainz

Adrian bravo Sanchez vom KSV Hessen Kassel hat einen Fußball in der Hand und hebt die Hand bei einem Spiel im Auestadion
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Gegner aus Mainz scheinen ihm zu liegen: Adrian Bravo Sanchez tritt heute mit dem KSV Hessen Kassel beim TSV Schott an.

Gegen die Gegner aus der oberen Tabellenhälfte der Fußball-Regionalliga Südwest hat es der KSV Hessen Kassel schon oft bewiesen, nun soll es endlich auch mit einem Auswärtssieg bei einem unmittelbaren Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt klappen.

Im so wichtigen Nachholspiel treten die Löwen am Dienstag ab 18.30 Uhr beim TSV Schott Mainz an. Und wieder einmal könnte es die Geschichte von Adrian Bravo Sanchez werden, den vor allem eines mit der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz verbindet: Tore.

„Ja, irgendwie scheine ich ein Experte für diese Spiele zu sein. An meine ersten Treffer erinnere ich mich allerdings nicht mehr so gern“, sagt der 27-jährige Mittelfeldspieler des KSV. Es war in der Regionalliga Saison 2017/18. Das Hinspiel hatten die Löwen zu Hause mit 4:1 gewonnen, im Rückspiel passte so gar nichts mehr zusammen. „In der ersten Halbzeit wurden wir abgefertigt, nach der Pause haben wir noch einmal Gas gegeben. Aber es hat nicht mehr gereicht“, blickt Bravo Sanchez auf die 1:4-Niederlage zurück. Zweimal traf er damals – beim 0:2 ins eigene Tor und beim 1:3 für den KSV.

Viel besser lief es dann in der aktuellen Saison. Beim 2:1 im zweiten Saisonspiel steuerte er das zwischenzeitliche 2:0 bei, und auch die Reserve des FSV Mainz 05 lag ihm. Per wunderschönem Lupfer besorgte er das 2:0, am Ende gewannen die Löwen 2:1. „Aber das ist jetzt Vergangenheit. Gegen Schott erwartet uns ein heißes Duell, für beide Teams geht es um viel. Der Gegner will den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herstellen, wir wollen uns mit drei Punkten weiter absetzen, damit wir in die nächsten Spiele mit ein bisschen mehr Ruhe gehen können“, so Bravo Sanchez.

Während der KSV zuletzt den so wichtigen und nicht unbedingt erwartbaren 2:1-Erfolg in Homburg gefeiert hat, scheint der Faden bei den heutigen Gastgebern komplett gerissen zu sein. Zuletzt setzte es vier Pleiten am Stück, zudem stellt das Team mit 65 Gegentoren die schlechteste Abwehr der Liga. Mittlerweile trennen den KSV von den Mainzern schon satte zehn Punkte. „Wir dürfen uns gegen solche Teams, die nicht unbedingt das Spiel machen wollen, keine Unkonzentriertheiten leisten. Das Problem gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte war ja nicht, dass wir unterlegen waren. Unsere individuellen Fehler wurden einfach nur gnadenlos bestraft“, sagt KSV-Trainer Tobias Damm.

Nun solle es darum gehen, die gute Leistung vom vergangenen Samstag auch zu bestätigen. Daran mithelfen kann wieder Mahir Saglik, der zurückkehrt. Auch Jon Mogge ist fit, soll aber auf dem ungeliebten Kunstrasenplatz nicht unbedingt zum Einsatz kommen. Während hinter Kevin Nennhuber noch ein Fragezeichen steht, wird Brian Schwechel aus beruflichen Gründen die gut 225 Kilometer lange Reise nicht mit antreten. „Für Schott ist es eine der letzten Möglichkeiten, den Abstand zum rettenden Ufer zu verkürzen. Wir sind also gewarnt“, sagt Damm. Und er hat ja einen echten Mainz-Experten im Team, der heute sicher gern sein nächstes Tor beisteuern würde.

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