Im Abstiegskampf der Regionalliga Südwest wird es immer enger

Nichts für schwache Nerven

KSV Hessen Kassel Trainer Tobias Damm sitzt auf der Trainerbank und hat seine Mütze abgenommen und hält sich den Kopf
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Das nächste wichtige Spiel wartet bereits: Trainer Tobias Damm und der KSV Hessen treten am kommenden Samstag in Koblenz an.

Die meisten Mannschaften der Fußball-Regionalliga Südwest haben nun knapp zwei Drittel der Saison absolviert. Während Spitzenreiter SC Freiburg II im Titelrennen vier Punkte Vorsprung und ein Spiel mehr ausgetragen hat, spitzt sich vor allem der Abstiegskampf, in dem auch der KSV Hessen Kassel steckt, immer weiter zu. Wir beleuchten die Lage im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Tabellensituation

Es ist schon erstaunlich, dass zwischen Platz sieben und Platz acht genauso viele Zähler Abstand liegen wie zwischen Rang 10 und Rang 17 – nämlich sechs Punkte. Somit müssen sich ab dem FC Homburg 15 Mannschaften Sorgen um den Ligaverbleib machen. Auch die Löwen haben nach der bitteren 0:1-Niederlage bei Schott Mainz und dem 0:2 gegen Elversberg nur noch zwei Pünktchen Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Der Spieltagssieger

Heißt im Abstiegskampf ganz klar TSG Hoffenheim II. Die Reserve der Kraichgauer konnte nämlich von den Teams aus der unteren Tabellenhälfte als einziges einen Sieg landen – mit 1:0 in Balingen. Georginio Rutter besorgte in der 77. Minute das Tor des Tages, das die Hoffenheimer wieder bis auf einen Punkt an die Nichtabstiegsplätze heranführte. Und das in Unterzahl, denn Melayro Bogarde hatte bereits in der 33. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen.

Die Unentschiedenen

Sie haben die Lage im Tabellenkeller noch enger gemacht, als sie ohnehin schon ist. So gab es keine Tore im einzigen direkten Duell zwischen Gießen und Aalen. Pirmasens dagegen blieb mit einer gehörigen Portion Glück über dem Strich. Nachdem Homburg in der 83. Minute durch Marcel Carl mit 1:0 in Führung gegangen war, glich Dennis Krob in der vierten Minute der Nachspielzeit noch zum 1:1-Endstand für „die Klub“ aus. Niederlagen hagelte es dagegen für beide Mainzer Mannschaften sowie Walldorf und Großaspach.

Die Abgeschlagenen

Sie teilt derzeit ein Schicksal: Positive Coronatests. Während Eintracht Stadtallendorf mit gerade mal neun Punkten auf dem Konto schon langsam aber sicher für die Hessenliga planen kann und am kommenden Wochenende erstmals nach der Zwangspause wieder beim FSV Frankfurt antreten darf, gibt es in Alzenau angesichts von „nur“ zehn Punkten Rückstand auf Platz 16 zumindest noch Hoffnung. Allerdings müssen die Bayern noch ein bisschen länger warten, erst am 27. März geht es weiter gegen Kickers Offenbach.

Der Ausblick

Die halbe Liga wird fast bis zum Ende um den Klassenerhalt kämpfen. Für die Löwen vom KSV Hessen steht bis Ende April eine ganz wichtige Phase in der Saison an. Denn abgesehen von den Spielen gegen den FSV Frankfurt und den Bahlinger SC stehen fünf Partien gegen unmittelbare Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte auf dem Programm. Am 1. Mai steigt dann das Hessenderby gegen Offenbach.

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