Mehrere Namen im Umlauf 

Nach Cramer-Abschied beim KSV Hessen: Sechs Kandidaten für die Nachfolge

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KSV-Trainer Tobias Cramer geht. Sein Nachfolger wird noch gesucht.

Nach dem Abschied von KSV-Trainer Tobias Cramer brodelt die Gerüchteküche. Wer wird Nachfolger?

Gibt es erneut einen Trainer und Sportdirektor in Personalunion, oder werden künftig zwei Stellen besetzt? Wir haben uns schon einmal umgehört, welche Namen nach dem endgültigen Abschied von Cramer derzeit im KSV-Umfeld und unter den Fans kursieren.

Valentin Plavcic, Trainer Tuspo Grebenstein.

Valentin Plavcic: Er ist derzeit das am heißesten gehandelte Gerücht. Der 47-jährige Bosnier spielte in der Saison 1994/1995 für die Löwen in der Regionalliga, coachte danach Erst- und Zweitligisten in seinem Heimatland und übernahm 2016 den Gruppenligisten Tuspo Grebenstein. Nach einem Aufstieg in die Verbandsliga stieg er am Wochenende mit seinem Team wieder ab. Während in Grebenstein zur kommenden Saison der ehemalige Baunataler Trainer Mikaeil Shihni das Sagen haben wird, wäre Plavcic zu haben. Seit 2014 ist er nicht nur Inhaber der Uefa-Pro-Lizenz, was in Deutschland der DFB-Fußball-Lehrer-Lizenz entspricht, er arbeitet auch als Assistenztrainer der Frauen-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina.

Daniel Berlinski: Geografisch müsste sich der 32-Jährige noch nicht mal groß umorientieren. Der jüngste Regionalliga-Trainer gilt als Aufsteiger der vergangenen Jahre und geriet vor allem durch seine Arbeit beim SV Lippstadt in den Fokus. Berlinski übernahm den Landesliga-Klub 2017 und führte ihn zum Aufstieg in die Regionalliga West. Dort gelang ihm nun der Klassenerhalt, seinen Vertrag verlängerte er aber nicht. Er suche eine neue Herausforderung, hieß es.

Mario Deppe: Ob Trainer oder Sportdirektor – sein Name wird unter den Fans immer wieder diskutiert, wenn es um den KSV geht. Klar, er hat eine Löwen-Vergangenheit und kennt die Hessenliga bestens, allerdings hat er aktuell auch einen Job beim SSV Sand in der Verbandsliga. Deshalb dürfte ein Engagement des 50-Jährigen eher unwahrscheinlich sein.

Jörg Müller: Auch einer mit KSV-Geschichte. Spielte von 1987 bis 1991 und 1998 bis 2001 für die Löwen, trainierte zuletzt knapp vier Jahre den SV Kaufungen, mit dem der 60-Jährige erst in die Gruppenliga und dann in die Verbandsliga aufstieg. Hätte ebenfalls einen Vorteil, weil er die Region sehr gut kennt.

Tobias Damm: Könnte als Co-Trainer seinen Chef beerben, der wiederum ja das Amt von Matthias Mink übernommen hatte. Laut Vorstandsmitglied Jens Rose sei die Wahrscheinlichkeit jedoch gering. Der 35-Jährige solle einen neuen Trainer als Assistenzcoach mit seinen Kenntnissen unterstützen.

Alfons Noja: Ein Name, der immer mal wieder fällt, wenn es um einen jungen Trainer als Nachfolger geht. Von 2015 bis 2017 trainierte der 30-Jährige die U19 des KSV Hessen. Ist aktuell allerdings beim Klassenkameraden FSC Lohfelden unter Vertrag und wird wohl keine Option sein. 

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