Löwen müssen in Koblenz auf Jonas Marz verzichten

KSV Hessen: Rückt Rahn wieder ins Team?

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Könnte den gelbgesperrten Jonas Marz ersetzen: Matthias Rahn.

Kassel. Der erste Stein auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Südwest ist gesetzt, nun soll der nächste her. Und auch wenn der KSV Hessen nach dem 2:0 gegen Pfullendorf nicht unbedingt eine personelle Veränderung nötig gehabt hätte, muss Trainer Matthias Mink umstellen.

Im Auswärtsspiel am Samstag bei der TuS Koblenz (14 Uhr, Stadion Oberwerth) wird neben den ohnehin verletzten Ingmar Merle, Stefan Müller und Gabriel Gallus auch Jonas Marz gelbgesperrt fehlen.

„Ich werde natürlich nicht verraten, wer stattdessen zum Einsatz kommt, aber es gibt das eine oder andere Gedankenspiel. Das betrifft auch die Spieler, die am vergangenen Wochenende in der Startelf standen. Jeder befindet sich auf dem Prüfstand“, sagte Mink gestern. Möglichkeiten für den Marz-Ersatz gibt es einige, zwei davon erscheinen wahrscheinlich.

Moritz Meuser hat bereits in der zweiten Halbzeit gegen Pfullendorf auf der Position des linken Außenverteidigers gespielt und kam dort auch in der Vorbereitung zum Einsatz. Gegen den 20-Jährigen spricht womöglich noch die fehlende Erfahrung. Variante zwei würde Matthias Rahn zurück ins Team bringen – als Innenverteidiger neben Adli Lachheb. Henrik Giese könnte dann vom Abwehrzentrum nach außen rücken – so wie eine Halbzeit lang im Test gegen Magdeburg (2:1).

Aber egal wie sich Mink am Ende entscheidet, die Partie beim Tabellenzwölften in Koblenz leitet wohl den wichtigsten Monat für die Löwen ein. Denn alle sechs Spiele im März finden gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte statt. Ein Vorteil? „Man kann sich das immer so hindrehen, wie man will. Fakt ist, dass wir noch nichts erreicht haben bis auf einen Pflichtsieg gegen Pfullendorf. Jetzt müssen wir nachlegen“, erklärt Mink.

Dass Koblenz zuletzt beim 1:4 in Freiburg beinahe chancenlos war, sieht der KSV-Coach eher als Gefahr an: „Letztlich hat sich ihre Situation nicht verbessert. Vor heimischem Publikum werden sie alles in die Waagschale werfen, weil auch sie enorm unter Druck stehen.“

Neben dem athletischen und technisch-taktischen Bereich lag das Hauptaugenmerk im Training vor allem auf der Präzision. „Im Umschaltspiel und in verschiedenen Abläufen haben wir noch Luft nach oben“, sagt Mink, der etwas Zählbares aus Koblenz mitnehmen will. Im Falle von drei Punkten würde der KSV bis auf einen Zähler an die Rheinland-Pfälzer heranrücken. Und hätte den nächsten Stein auf dem Weg zum Klassenerhalt gesetzt.

Von Torsten Kohlhaase

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