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KSV Hessen: Löwen starten am 14. Januar in die Vorbereitung

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Von: Frank Ziemke

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Auf ihn kommt viel Arbeit zu: Tobias Damm, Trainer des abstiegsbedrohten KSV Hessen.
Auf ihn kommt viel Arbeit zu: Tobias Damm, Trainer des abstiegsbedrohten KSV Hessen. © AnDReas Fischer

Der KSV Hessen beginnt am 14. Januar mit der Vorbereitung auf die Restrunde in der Fußball-Regionalliga Südwest. Testspiele stehen fest, ein weiterer Neuzugang wird noch gesucht

Kassel – Tobias Damm genießt noch ein paar Tage die Auszeit. Abschalten an den Stränden in Dänemark. Der Trainer des Regionalligisten KSV Hessen Kassel beschäftigt sich aber natürlich auch im Norden mit Fußball. Ende kommender Woche versammelt er die Löwen erstmals im neuen Jahr zum Training. Am Samstag, den 14., startet die Vorbereitung. Von da an sollen die Grundlagen gelegt werden, damit der KSV im Abstiegskampf keine böse Überraschung erlebt.

Die Winterpause ist ja lang wie selten zuvor. Erst am 4. März beginnt die zweite Saisonhälfte mit der Partie beim ebenfalls gefährdeten Aufsteiger Freiberg. Danach aber geht es Schlag auf Schlag. Die lange Vorbereitungsphase sieht Damm als Vorteil: „Ich freue mich eher darauf. Wir haben etwas mehr Zeit. Allerdings werden wir am Ende vermutlich wieder feststellen, dass dann doch alles ganz schnell ging.“ Einen Nachteil bringt der Schnellstart auch mit sich: Weil andere Ligen früher loslegen – die Westgruppe beginnt beispielsweise bereits am 2. Februar – war es für den KSV schwieriger als üblich, Testspielgegner auf Regionalliga-Niveau zu finden.

Trotzdem stellt Damm zufrieden fest: „Wir haben viele gute Testspiele zusammenbekommen.“ Den Auftakt macht die Partie gegen West-Regionalligist SV Lippstadt mit dem früheren Kasseler Luis Allmeroth am 22. Januar. Eine Woche später geht es einmal mehr zum SC Wiedenbrück, ebenfalls Westgruppe. Es folgen Spiele gegen Verbandsliga-Überraschungsteam FSV Dörnberg (31.1.), den KSV Baunatal (4.2.), den SV Reichensachsen (7.2.) und in Stadtallendorf (11.2.). Für den 18. Februar wird ein attraktiver Gegner noch gesucht.

Gleiches gilt auch für einen weiteren Neuzugang. Gespräche laufen, Damm ist zuversichtlich, dass bis zum Trainingsstart eine Entscheidung fällt. Auf jeden Fall dabei ist dann Sercan Sararer. Der prominente neue Mittelfeldspieler ist derzeit auf Wohnungssuche, wird aber pünktlich in Kassel sein.

Wie seine zukünftigen Kollegen absolviert auch der Ex-Profi derzeit ein individuelles Programm mit Laufeinheiten und Stabilisationsübungen. Richtig ernst wird es für die Löwen dann eine Woche vor dem Ligastart. Im Hessenpokal-Viertelfinale empfängt der KSV am 25. Februar den starken Liga-Konkurrenten Steinbach. Damm findet das prima: „Ein wichtiges Pflichtspiel als letzter Test – besser geht es nicht.“ (Frank Ziemke)

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