Fußball-Hessenligist gewinnt bei Türk Gücü

KSV-Hessen-Trainer Tobias Damm nach 5:0 in Friedberg: Unsere bislang beste erste Hälfte

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Bester Laune: Löwen-Trainer Tobias Damm feierte mit seinem Team einen Kantersieg in Friedberg. Im Bild-Hintergrund zu sehen: Kapitän Frederic Brill. 

Eine überzeugende Vorstellung brachte dem KSV Hessen in der Fußball-Hessenliga einen 5:0-Sieg bei Türk Gücü Friedberg ein. 

So viel Aufmerksamkeit wie am Samstag ist der Wetterauer Fußball-Hessenligist Türk Gücü Friedberg nicht gewohnt. Doch dass der Hessische Rundfunk in seiner Sendung Heimspiel berichtete, hatte einen speziellen Grund. 

Der KSV Hessen Kassel, einer der prominentesten Klubs in der fünften Fußball-Liga, war auf dem Sportplatz „Eisenkrain“ in Ober-Rosbach zu Gast. Und wo die Kasseler Löwen auftauchen, ist bekanntlich etwas los. 250 KSV-Fans durften sich über den nächsten Sieg ihrer Mannschaft freuen. Beim 5:0 (4:0)-Auswärtssieg boten die Nordhessen eine überzeugende Vorstellung und halten damit weiter Kontakt zur Spitze.

Beim Thema Aufstieg hielt Kassels Trainer Tobias Damm den Ball allerdings flach

„Damit beschäftige ich mich vorerst noch nicht. Für mich zählt ausschließlich das nächste Duell, also unser Heimspiel am kommenden Samstag gegen den SC Waldgirmes.“ Gleichwohl bewertete der Übungsleiter, der sich als Nachfolger des Anfang Oktober entlassenen Dietmar Hirsch über die Punkte 17 bis 19 freute, den Auftritt seines Teams positiv: „Wir sind gut reingekommen, früh in Führung gegangen und haben danach nicht locker gelassen. Es war unter meiner Regie die bislang beste erste Hälfte, die ich gesehen habe.“ Anders formuliert: Kassel erwies sich für Friedberg am Samstagnachmittag taktisch, technisch und mental betrachtet als mindestens eine Nummer zu groß.

Dass die Damm-Elf nach etwa einer Stunde in den Verwaltungsmodus schaltete, ändert an dieser Sicht der Dinge nichts. Sie hatte schon vorher Nägel mit Köpfen gemacht. Ehe sich die Defensive der Heimmannschaft so richtig sortiert hatte, war sie bereits dreimal überrumpelt worden. 

Zunächst (3.) besorgte der für den angeschlagenen Sebastian Schmeer in der Sturmspitze beginnende Mahir Saglik nach einer Iksal-Flanke mit seinem elften Saisontreffer die Gäste-Führung, dann (13.) schlug Alban Mehas knallharter Distanzschuss hinter Türk-Gücü-Keeper Tolga Sahin ein. Und in der 16. Minute musste der Friedberger Torwart das Leder erneut aus dem Netz holen.

Die Abwehr der Platzherren patzte, Adrian Bravo Sanchez war lachender Dritter – 3 für die Löwen. Friedberger Gelegenheiten für Sebastian Weigand (23.) und Jonatan Tesfaldet (28. , Distanzschuss) beantwortete Bravo Sanchez mit dem vierten Gästetreffer (35., Drehschuss). Es war somit klar, dass es für den Außenseiter nach dem Wechsel nur noch um Schadensbegrenzung gehen würde.

25-Meter-Kracher von Alban Meha in der 52. Minute

Und tatsächlich: Gegen nicht mehr ganz so spektakulär kombinierende Löwen zog sich die Friedberger Elf von Coach Carsten Weber fortan besser aus der Affäre. Tor Nummer fünf des Hessenliga-Dritten blieb ihr allerdings nicht erspart: Gegen Mehas 25-Meter-Kracher in der 52. Minute war kein Kraut gewachsen.

Von Uwe Born

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