Nordhessen starten auswärts 

KSV Hessen und KSV Baunatal im Formcheck: In drei Tagen geht es wieder los

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Sorgenkind: Alban Meha vom KSV Hessen Kassel plagt sich schon länger mit Knieproblemen herum und musste zuletzt pausieren.

Die Pause neigt sich dem Ende entgegen, am Wochenende startet die Fußball-Hessenliga in die neue Saison.

Aus heimischer Sicht sind nur noch zwei Teams vertreten: der KSV Hessen Kassel und der KSV Baunatal. Beide Teams haben zum Auftakt ein Auswärtsspiel vor der Brust. Der KSV Hessen spielt am Samstag ab 14 Uhr in Stadtallendorf, Baunatal am Sonntag ab 15 Uhr in Friedberg. Wir machen den Formcheck kurz vor dem Saisonbeginn.

KSV Hessen Kassel

Die Form:Durch das zweiwöchige Spielverbot mussten einige Tests abgesagt werden, dennoch haben die Löwen immerhin fünf Partien in der Vorbereitung bestritten. Vier Siege (8:2 gegen Regionalauswahl Bad Arolsen, 8:0 gegen FSG Efze 04, 13:1 gegen SV Balhorn und 3:1 gegen Wacker Nordhausen) sowie eine Niederlage (1:2 gegen Fortuna Köln) sprangen heraus. Wirklich aussagekräftig waren dabei aber nur die beiden letzten Spiele gegen die Regionalligisten Nordhausen und Köln.

In beiden Duellen mit den klassenhöheren Teams präsentierte sich der KSV stark, der verdiente Sieg in Nordhausen war nicht unbedingt zu erwarten. Das lässt hoffen für die anstehende Saison, die Frühform stimmt zumindest schon einmal.

Das Personal: Die Löwen haben alle wichtigen Spieler gehalten und sich zudem noch gezielt verstärkt. Mit Alexander Mißbach, Nasuf Zukorlic, Maximilian Zunker und Dominik Schneider könnten vier Neuzugänge am Samstag auch direkt in der Startelf stehen. Alban Meha wäre sicherlich auch ein Kandidat dafür, anhaltende Knieprobleme bremsten den ehemaligen Bundesligaspieler allerdings in der Vorbereitung aus. Ansonsten wiegt der Ausfall von Nael Najjar schwer. Der 23-Jährige zog sich einen Innenbandriss im Knie zu und fehlt rund zwei Monate. Für ihn wird wohl Schneider auf der rechten Seite verteidigen.

Der Auftakt:Mit Stadtallendorf haben die Löwen gleich einen Aufstiegskonkurrenten zum Start – und eine echte Standortbestimmung. Die Partie gegen den Regionalliga-Absteiger wird zeigen, ob die gute Form in den Tests auch in die Saison transportiert werden kann.

KSV Baunatal

Die Form: Die Ergebnisse der letzten Testspiele passten Tobias Nebe nicht. Vor allem das 1:4 am Sonntag bei Regionalligist SV Lippstadt, als nur Thomas Müller für die Gäste traf. „Andererseits waren wir nicht so schlecht wie die Resultate“, stellt der Baunataler Trainer klar. Wo noch Besserungsbedarf besteht? „Wir machen zu viele individuelle Fehler und müssen Nachlässigkeiten abstellen. Und die Konzentration bei Ballbesitz hochhalten“, ergänzt Nebe. „Aber ich gehe davon aus, dass wir am Sonntag topfit sind. Und bereit.“

Das Personal:Wen Baunatals Trainer bringen kann, weiß er noch nicht. Manuel Pforr plagt ein verrenkter Nacken, Nico Schrader Knieprobleme. Auch Mario Wolf ist angeschlagen. Ausfallen wird Rolf Sattorov, der zum dritten Mal an einer Entzündung am Schienbein leidet. „Er war in bestechender Form. Umso bedauerlicher, dass er nicht dabei ist“, sagt Nebe.

Einige der Neuzugänge könnten von Ausfällen profitieren. Wie etwa André Schmitt. Der aus Brakel gekommene Angreifer hinterließ bisher einen guten Eindruck und hofft auf einen Startelfeinsatz. Vor allem dann, wenn neben Sattorov mit Pforr und Schrader weitere Angreifer passen müssen. Auch Sinan Üstün, der aus Vellmar an den Baunsberg wechselte und die ehemaligen Lohfeldener Okan Gül und Janik Szczygiel überzeugten während der Vorbereitung. Gesetzt sind Leistungsträger wie Felix Schäfer.

Der Auftakt: Türkgücü Friedberg, den ersten Gegner der Baunataler, bezeichnet Tobias Nebe als „unangenehmes, undankbares Team“. Der 13. der vergangenen Serie geht ins zweite Hessenliga-Jahr. Respekt verspürt Nebe jedoch nicht nur vor der gegnerischen Mannschaft, sondern auch vor der Spielstätte in Ober-Rosbach. „Der Platz war dort zuletzt knüppelhart, und er wird es bei dieser Witterung wieder sein“, sagt der Trainer.

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