Heimspiel am Mittwochabend

KSV Hessen will gegen VfB Stuttgart II wieder in Tritt kommen

Nicht noch einmal stolpern: Nach dem 1:4 in Großaspach wollen Daniele Vesco (rechts, hier gegen Steinbachs Benjamin Kirchhoff) und der KSV Hessen gegen Stuttgart II Wiedergutmachung betreiben.
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Nicht noch einmal stolpern: Nach dem 1:4 in Großaspach wollen Daniele Vesco (rechts, hier gegen Steinbachs Benjamin Kirchhoff) und der KSV Hessen gegen Stuttgart II Wiedergutmachung betreiben.

Englische Woche in der Fußball-Regionalliga Südwest. Damit geht es auch für den KSV Hessen Kassel Schlag auf Schlag.

Vier Tage nach der bitteren Niederlage in Großaspach haben die Löwen bereits heute (18 Uhr, Auestadion) die Chance, wieder in Tritt zu kommen. Allerdings wartet mit dem VfB Stuttgart II keine leichte Aufgabe.

Die Situation

Viel Zeit zum Grübeln über das 1:4 in Großaspach hatten die Löwen nicht. „Das ist ja das Gute an den Englischen Wochen: Wenn du am Samstag verlierst, kannst du am Mittwoch einiges besser machen“, sagt KSV-Trainer Tobias Damm. Und seine Mannschaft muss einiges besser machen als am vergangenen Wochenende, um gegen die jungen Stuttgarter zu bestehen. Bei der deutlichen Auswärtsniederlage enttäuschte der KSV vor allem in der ersten Halbzeit, zur Pause stand es schon 0:3. „Wir müssen eine andere Leistung, ein anderes Gesicht zeigen – gerade in den Zweikämpfen“, sagt Damm. In Großaspach war er besonders nach dem 0:1-Rückstand nicht mit der Defensivleistung zufrieden. „Wir müssen besser gegen den Ball arbeiten.“

Der Gegner

Na klar, die Stuttgarter leben als U21-Team von ihren jungen Wilden. Aber angeführt werden sie von Kapitän und Stürmer Sven Schipplock. Der 32-Jährige spielte für Stuttgart, Hoffenheim, Hamburg, Darmstadt und Bielefeld 181 Mal in der Bundesliga und erzielte 20 Tore. In Bielefeld kam er in der vergangenen Saison sogar noch auf 32 Einsätze im Oberhaus, auch wenn er meist nur eingewechselt wurde. Über viel Bundesliga-Erfahrung verfügt auch Stuttgarts Trainer: Frank Fahrenhorst spielte für Bochum, Bremen, Hannover sowie Duisburg. Der frühere Abwehrspieler, der mittlerweile 43 Jahre alt ist, brachte es sogar auf zwei Länderspiele.

Die Schwaben sind mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. „Sie sind ein Geheimfavorit und haben gute Jungs dazubekommen, das haben sie beim 3:0-Erfolg in Koblenz bewiesen“, sagt Damm. Die 1:3-Heimniederlage der Stuttgarter am zweiten Spieltag gegen die TSG Hoffenheim II sei dann überraschend gewesen. „Aber das zeigt, wie ausgeglichen die Liga ist“, sagt der KSV-Trainer.

Das Personal

Zwei Tore hat der KSV in dieser Saison bisher geschossen, beide erzielten die Last-Minute-Neuzugänge Daniele Vesco und Nils Stendera. Allerdings wird Stendera heute fehlen. In Großaspach, wo er das 1:4 erzielte, bekam er einen Schlag auf den Fuß. Dieser ist immer noch angeschwollen. „Wir wollen kein Risiko eingehen und ihn bis Samstag wieder fit kriegen“, sagt Damm. Dann steht mit dem Derby beim FSV Frankfurt bereits die nächste schwere Aufgabe bevor. In den Englischen Wochen geht es halt Schlag auf Schlag. (Manuel Kopp)

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