Lockere Löwen im Düsseldorfer Hof

KSV-Trainer Cramer beim HNA-Lesertreff: „Werden ein wildes Team sehen“

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Gäste und Gastwirt: (von links) KSV-Trainer Tobias Cramer, Neuzugang Sebastian Szimayer, Nachwuchshoffnung Brian Schwechel, Kostas Vick, Inhaber des Düsseldorfer Hofs, Kapitän Frederic Brill und Vorstandsmitglied Jens Rose.

Er hat Tradition: der HNA-Lesertreff im Düsseldorfer Hof vor dem Saisonstart des KSV Hessen Kassel. Trainer Tobias Cramer, Vorstandsmitglied Jens Rose und drei Spieler stellten sich den Fragen.

Schon bevor es am Dienstagabend beim traditionellen HNA-Lesertreff im Düsseldorfer Hof vor dem Saisonstart des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel richtig losging, musste Spieler Brian Schwechel für den Fotografen mit dem Ball jonglieren. Anschließend jonglierte er zusammen mit seinen Teamkollegen Sebastian Szimayer und Frederic Brill sowie Trainer Tobias Cramer und Vorstandsmitglied Jens Rose dann eher mit Worten. Ein Eindruck aus der Gesprächsrunde mit den Redakteuren Frank Ziemke und Florian Hagemann:

Der Trainer 

Warum ist er eigentlich noch da, wurde er gefragt. Schließlich habe er sich mit der vergangenen Saison einen guten Ruf erarbeitet. Weil er eine emotionale Bindung mit dem Verein eingegangen sei, war einer der Gründe. Trotz der „vermasselten Generalprobe“ gegen Wiedenbrück sei er mit der Vorbereitung zufrieden. Die Spieler seien bei dieser Partie nach harten Tagen im Trainingslager schon „blau angelaufen“. Aber: „Die Fans werden am Samstag ein wildes und körperlich hervorragend eingestelltes Team sehen“, sagt Cramer.

Der Kapitän 

Ist ab sofort Frederic Brill. Und wie wird man das beim KSV? „Der Trainer ist zwei Tage vor dem Trainingslager auf mich zugekommen und hat mich gefragt“, sagt Brill. Er habe das Amt gern angenommen. Gegen seinen Ex-Verein Mannheim beim Auftakt am Samstag will Brill als Anführer den ersten Sieg einfahren.

Der Königstransfer 

Als solcher könnte sich Sebastian Szimayer herausstellen. Der Neuzugang aus Trier sieht das aber nicht als Bürde. „Ich empfinde Vorfreude, weil wir etwas erreichen können“, sagt er. Und die Zuschauer können sich auf einen kämpferischen Angreifer einstellen, der auch mal laut wird. Denn das ist seine Spielweise, sagt er selbst.

Die Nachwuchshoffnung 

Ist Brian Schwechel, der vergangene Woche 19 Jahre alt geworden ist. Verriet unter anderem, dass sich seine Eltern bei der Namensfindung vom dänischen Ex-Nationalspieler Brian Laudrup inspirieren ließen.

Der Rückkehrer 

Jens Rose stellt sich erneut zur Verfügung. Und bekam großen Applaus von den 100 Fans, als er die Bühne betrat. Warum er sich das antut? „Gute Frage. Einmal Löwe, immer Löwe - irgendwie ist das so“, sagt Rose. „Ich mache es gern für den KSV. Keiner von den Spielern hat seinen Vertrag aufgelöst und es sich verdient, dass wir alles tun, um den Verein zu retten.“

Basti Schmeer 

War gar nicht vor Ort, sorgte aber trotzdem für den größten Lacher. Zur Tradition ist es mittlerweile auch geworden, dass die Mannschaft in einem Video vorgestellt wird. Eine Frage: Was würden die Spieler machen, wenn sie nicht Fußballer wären? Schmeer: „Dann wäre ich hier Platzwart.“

100 Fans beim KSV-Lesertreff im Düsseldorfer Hof

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