3:1 zum Restrundenauftakt 

KSV nach Sieg gegen Neu-Isenburg: Zu viel Stress verhindert Damms Comeback

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Auch vorn voll dabei: KSV-Innenverteidiger Luis Allmeroth im Duell mit Neu-Isenburgs Torhüter Fabio Begher. 

Es gab viele erwähnenswerte Geschichten rund um diesen 3:1 (2:1)-Sieg des KSV Hessen zum Restrundenauftakt gegen Neu-Isenburg gegeben.

Co-Trainer Tobias Damm steht auf dem Spielberichtsbogen, Neuzugang Mahir Saglik trifft gleich in seiner ersten Partie im Auestadion, Adrian Bravo Sanchez gibt sein Heim-Debüt als Kapitän, Steffen Friedrich sitzt endlich wieder im Büro, eine tolle Choreo für Fußball-Hessenliga-Verhältnisse von den Löwen-Fans vor dem Spiel. Doch der Abschied von Trainer Tobias Cramer im Sommer überlagert viel.

Es hätte durchaus auch zu einem Comeback von Stürmer Damm kommen können. Der sagte hinterher: „Hätten wir länger in Rückstand gelegen, wäre ich vielleicht noch eingewechselt worden.“ Der KSV lag zunächst hinten. Das 0:1 war Resultat eines Missverständnisses zwischen Nael Najjar und Luis Allmeroth – Neu-Isenburgs Stürmer Dario Stange tauchte auf einmal ganz allein vor Niklas Hartmann auf und schob zur Führung ein (13.).

Coach Cramer sagte hinterher: „Wir haben Steffen Friedrich endlich wieder mit an Bord, die vergangenen zwei Wochen saß er wieder bei mir im Büro. Zusammen haben wir gesagt: Sollten wir es schaffen, das Spiel klar zu entscheiden, dann wäre es doch schön, wenn das alte Wuppertaler Sturmduo Saglik/Damm noch einmal zusammen auf dem Platz steht. Dafür hatten wir dann aber zu viel Stress.“

Von den Spielanteilen waren die Rollen zwar klar verteilt, aber vom Ergebnis eben lange nicht. Zwar drehten Saglik (31.) und Jon Mogge (45.+1) jeweils per Kopf noch vor der Pause die Partie. Das erlösende 3:1 durch Najjar fiel aber erst in der 83. Minute. Damm machte sich auch gar nicht erst warm und blieb 90 Minuten lang neben Cramer sitzen.

KSV Hessen Kassel gewinnt gegen Neu-Isenburg

KSV Hessen Kassel gegen Neu-Isenburg
 © Christian Hedler
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Am Ende war es trotz der Ausfälle von Kapitän Frederic Brill und der Innenverteidigung um Sergej Evljuskin und Ingmar Merle eine überzeugende Leistung. Cramer wusste das einzuschätzen: „Wir sehen, dass uns Persönlichkeiten und erfahrene Spieler weiterhelfen. Aber wir haben auch ganz klar gesehen, welche Qualität unsere jungen Spieler haben und dass sie bereit sind.“

Er meinte damit vor allem die junge Innenverteidigung um Allmeroth (20) und Jan-Philipp Häuser (21). Er meinte aber auch Mogge (21), den eingewechselten Michael Voss (20), der für viel Betrieb sorgte und einmal an der Latte scheiterte. Und er meinte Nachwuchsspieler Marius Rohde (18), der erst kürzlich einen Vertrag für die erste Mannschaft unterschrieben hat und Saglik nach 84 Minuten ersetzte.

Zufrieden war Cramer aber auch mit seinem Neuen: „Genau in diesen Spielen brauchen wir die Qualität von Mahir“, sagte er. „Ich beurteile ihn aber nicht nur wegen seines Tores. Er hat sich extrem schnell angepasst.“ Saglik selbst lobte die Atmosphäre im Auestadion und sagte: „Es ist ein gutes Gefühl, wenn ich der Mannschaft helfen kann.“ Das spielfreie Wochenende, das nun kommt, sei aber vielleicht ganz gut, um sich noch besser einzugewöhnen. Cramer wünscht sich derweil einen Wintereinbruch – damit noch ein Regionalligist Zeit für ein Testspiel hat.

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