Umworbener Mittelfeldspieler über seine Zukunftspläne

KSV-Talent Trümner: Bleibe bis Sommer

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Kassel. Spätestens seit seinem Auftritt beim Hallenturnier in der Kasseler Eissporthalle steht er im Fokus: Junioren-Nationalspieler Benjamin Trümner vom KSV Hessen Kassel. Mittlerweile jagen ihn viele Bundesliga-Clubs. Wir sprachen mit dem 17-jährigen Mittelfeldspieler aus Neukirchen (Schwalm-Eder-Kreis).

Benjamin Trümner, vor gut einem halben Jahr haben Sie noch für Neukirchen in der Gruppenliga gespielt, jetzt gehören Sie der Junioren-Nationalelf an und werden im Fernsehen gefeiert. Zweifeln Sie manchmal, ob alles wahr ist?

Trümner: Ab und zu kommt das vor. Wenn ich zuletzt immer mal joggen gegangen bin, habe ich mich gefragt: Bin ich das, nach dem die Leute fragen? Schließlich mache ich ja grundsätzlich immer noch das, was ich davor auch gemacht habe: nämlich Fußball spielen. Nun bekommen es halt nur mehr Leute mit.

Was hat sich konkret verändert, seit Sie beim KSV sind?

Trümner: Ich sehe den Fußball einen Tick anders. Ich habe ihn schon immer ernst genommen – auch in Neukirchen, als in der Gruppenliga vielleicht fünf Zuschauer am Rand standen. Hier ist er aber professioneller. Das finde ich gut. Es hat mich früher immer geärgert, wenn die anderen vor einer Partie gefeiert haben und dann noch fast angetrunken auf dem Platz standen.

Viele Bundesligisten haben Interesse an Ihrer Verpflichtung. Wie ist es, wenn plötzlich ein Profiklub nach dem anderen anruft?

Trümner: Im ersten Moment überraschend und überragend. Ich habe erst gar nicht gewusst, was los ist. Als ich dann zum ersten Mal einen dieser großen Vereine besucht habe, da habe ich mir gedacht: Wow, was die alles haben. Je mehr ich dann rumgekommen bin, umso mehr habe ich festgestellt, dass die tollen Trainingsbedingungen bei Bundesligisten Standard sind. In Neukirchen haben wir auf einem Acker trainiert, und ich war schon begeistert, als ich nach Kassel gekommen bin und gesehen habe, dass es zehn gleiche Bälle gibt.

Sie werden uns aber nicht verraten, wo Sie überall vorstellig geworden sind, oder?

Trümner: Nein. Fest steht aber, dass ich noch bis Sommer beim KSV bleibe. Ich kann mich hier weiterentwickeln und meine Zukunft in Ruhe planen. Ich will ja nichts überstürzen und in geordnete Verhältnisse kommen. (hag)

Das gesamte Interview lesen Sie in der Samstagausgabe der HNA.

Fotos: Sunexpress-Cup in der Eissporthalle

Sunexpress-Cup in der Eissporthalle

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