KSV Hessen Kassel: 21 Spieler beim ersten Löwen-Training

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Kassel. Zum Trainingsauftakt des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel im neuen Jahr bot sich dem Beobachter ein ungewohntes Bild: 21 Spieler standen auf dem Platz - so viele wie lange nicht mehr.

Als die Spieler zwischendurch mal ein paar Runden liefen, kam Uwe Wolf ins Gespräch mit Zuschauern des Auftakttrainings. Sie standen am Seitenrand und meckerten über den Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel, als der neue Coach der Löwen sie aufforderte: „Denkt doch mal positiv und hakt die Vergangenheit ab.“ Doch die Männer moserten weiter, sie redeten sich ein wenig in Rage und riefen schließlich, nachdem sich Wolf abwendete: „Den Spielern müsste mal jemand in den Hintern treten.“ Noch einmal drehte sich Wolf um und sagte: „Deswegen bin ich ja jetzt hier.“

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Damit hat der neue Trainer gleich zwei Botschaften verkündet: Er ist da, um Optimismus zu verbreiten, wo lange Zeit Tristesse pur herrschte. Und: Er lässt die Spieler hart arbeiten. Um das zu unterstreichen, verriet er auch, wann die Löwen das nächste Mal frei haben werden: am 22. und 23. Januar. Bis dahin stehen sie täglich jeweils zweimal auf dem Platz. „Sie müssen sich diese Tage auch verdienen“, sagt Wolf.

Löwen absolvieren erstes Training 2012

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 © Koch/HNA
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Es ist vieles anders als vor der Winterpause – um dies festzustellen, reichte allein schon ein Blick auf den Kunstrasenplatz an der Damaschkestraße in Kassel. Dort hielten sich nicht nur ein paar Spieler auf, sondern 21. Die Zeit scheint vorbei, in der sich fast täglich ein anderer verletzt abmeldete und dem amtierenden Coach nicht mal eine Elf zur Verfügung stand. Bis auf René Ochs, Dennis Wehrendt und Manuel Pforr machten alle mit.

Artikel aktualisiert um 19.50 Uhr.

Auch Sebastian Gundelach und Jens Grembowietz waren dabei. Sie stießen nach längerer Pause wieder zum Team. Anders als zunächst angekündigt nahmen sie auch an den Übungen mit Ball teil, die den Großteil des Trainings ausmachten. Womit Wolfs Botschaft Nummer drei erzählt ist: Die Arbeit mit dem Ball steht im Mittelpunkt. Denn: „Wir müssen ja auch jedes Wochenende mit dem Ball spielen“, sagt der Coach.

So locker er gegenüber den Beobachtern war, so konzentriert gaben sich die Spieler: keine Interviews unmittelbar vor dem Training, sondern volle Konzentration auf die Übungseinheit. Das Jahr 2012 soll erfreulicher werden als das Jahr 2011, in dem der KSV einen Aufstieg verspielte, zwei Trainer und einen Interimscoach verschliss – und in der Bedeutungslosigkeit der Regionalliga Süd verschwand. Platz zehn. Mittelmaß.

Immerhin gibt es schon Indizien, dass es aufwärts geht: Neben der großen Zahl an Spielern im Training gehören die Rahmenbedingungen dazu: Die Mannschaft hat ihre neue Kabine im zwar bereits funktionstüchtigen, aber noch nicht gänzlich fertiggestellten Vereinsheim an der Damaschkestraße bezogen. Der Raum bietet mehr Platz und ist wesentlich moderner als der alte im Gebäude gegenüber. Und ganz nebenbei: Gestern schien nach Tagen des Regens die Sonne. Wenn das kein gutes Omen ist.

Von Florian Hagemann

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