KSV Hessen wird Favoritenrolle gerecht

Löwen buchen Halbfinale: Nun muss der KSV gegen OFC ran

Es darf gefeiert werden: Kassels Kapitän Tobias Becker (mit Megafon) inmitten der KSV-Fans. Foto: Hedler

Hünfeld. Eine Woche nach dem Sieg in der Fußball-Regionalliga beim 1. FC Saarbrücken hatten die Löwen des KSV Hessen Kassel auch im Viertelfinale des Hessenpokals Grund zum Jubeln.

Das Team von Trainer Matthias Mink setzte sich beim Verbandsligisten Hünfelder SV mit 3:0 (0:0) durch und trifft im Halbfinale am 13. April 2016 nun beim Klassenkameraden Offenbacher Kickers an.

„In der ersten Halbzeit waren wir zu langsam, da haben auch die Abläufe nach der Umstellung auf zwei Spitzen noch nicht gestimmt. In der zweiten Hälfte haben wir dann präziser gespielt“, erklärte KSV-Trainer Matthias Mink.

Zwar hatten die Kasseler lange Probleme, ließen aber am Weiterkommen nicht wirklich einen Zweifel aufkommen. Eine knappe Stunde benötigten die Gäste, um sich echte Tormöglichkeiten zu erarbeiten,

In der 59. Minute verzog Sergej Schmik freistehend aus elf Metern knapp. Dann spielte Kassels Nico Perrey einen langen Ball auf Stürmer Sylvano Comvalius, der nach einer schnellen Drehung aus zwölf Metern draufhielt. HSV-Torwart Sebastian Ernst bekam noch eine Hand an den Ball, der danach in Richtung Fünfmeterraum trudelte. Dort ging Tarek Belaarbi zu zögerlich zum Ball, sodass ihn Sergej Schmik zum 1:0 für Kassel über die Linie grätschen konnte (62.).

Dadurch war Hünfeld gezwungen, etwas offensiver zu agieren. So ergaben sich Räume für den KSV. Nur sechs Minuten später: Comvalius schaltet schnell, schickt Sergej Evljuskin – und dessen Hereingabe von rechts wird von einem Hünfelder ins eigene Tor abgefälscht (68.).

KSV Hessen Kassel gewinnt mit 3:0 beim Hünfelder SV

Fortan versuchte Hünfeld noch mal alles, mehr als ein Abseitstor sprang nicht heraus. Die Löwen brachten den Sieg souverän über die Zeit, Tobias Damm schraubte das Ergebnis nach überragender Vorarbeit vom eingewechselten Mike Feigenspann in der Nachspielzeit noch in die Höhe.

Nur eine Schrecksekunde

Vor der Pause hatte der Gast nicht nur keine Torchance, sondern auch noch Glück, dass er nicht in Rückstand geriet: Nach Freistoß von Kevin Krieger hatte Kassels Torsteher Niklas Hartmann Probleme mit einem Kopfball von Tarek Belaarbi und musste das Leder nach vorn abtropfen lassen. Der Schiedsrichter erkannte aber auf Foulspiel eines Hünfelders, und so bekam Hartmann, der anstelle von Kevin Rauhut den Kasten hütete, einen Freistoß zugesprochen.

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