Heimspiel gegen Elversberg

KSV Hessen: Löwen treten am Samstag gegen den Vorjahresmeister Elversberg an

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Wollen auch gegen den Meister wieder jubeln: Die KSV-Spieler (von links) Sebastian Szimayer, Kapitän Frederic Brill, Sebastian Schmeer und Niklas Künzel wollen im Auestadion ungeschlagen bleiben. 

Kassel. Die Löwen sind wieder da: Nach zwei Wochen Pause wegen des spielfreien Wochenendes kehrt Fußball-Regionalligist KSV Hessen am Samstag in den Liga-Betrieb zurück.

Und diese Rückkehr hat es in sich. Um 14 Uhr gastiert mit Elversberg der Vorjahresmeister im Auestadion. Alles rund um das Spiel:

Die Mini-Serien

Acht Spiele haben die Löwen in der Saison absolviert. Nur zweimal sind sie dabei als Verlierer vom Feld gegangen - bei den Spitzenteams in Saarbrücken (1:3) und Offenbach (0:1). Am Samstag aber wollen die Gastgeber ihre beiden Mini-Serien verteidigen. Zum einen sind sie seit vier Spieltagen ungeschlagen, haben in dieser Zeit zehn Punkte geholt. Zum anderen wurde das Vorhaben, das Auestadion in dieser Saison zur Festung zu machen, bisher erfolgreich umgesetzt. Bei den vier Auftritten vor eigenem Publikum gab es drei Siege und ein Remis. Die Fans honorieren das mit gestiegenem Interesse.

Das Personal

Die Sorgenfalten bei KSV-Trainer Tobias Cramer sind nicht sehr tief. Die zuletzt erkälteten Sergej Schmik und Sascha Korb sind wieder fit. Und auch Sebastian Schmeer trainiert wieder mit der Mannschaft, stand gegen Lohfelden am Dienstag schon eine Halbzeit auf dem Platz. Die 1:4-Niederlage gegen den Nachbarn will Cramer nicht überbewerten.

„Es war ein Test. Ich habe die Mannschaft so aufgestellt, dass die Spieler zum Zug gekommen sind, die sonst eher nicht so viel Einsatzzeit bekommen oder in der zweiten Mannschaft auflaufen“, sagt Cramer. Trotz der Niederlage sei es ein guter Test gewesen, um nach der Pause wieder die Griffigkeit zu bekommen. „Das war besser als eine Trainingseinheit“, sagt Cramer. Mit Blick auf die vier Gegentore gegen den FSC fügt er allerdings an: „Das Ergebnis ist nicht so wichtig. Trotzdem nehme ich auch aus dieser Partie Erkenntnisse mit.“

Der Gegner

Es läuft alles andere als nach Plan beim Titelverteidiger. Platz 8, 13 Punkte, schon neun Zähler hinter dem Spitzenduo Saarbrücken und Offenbach - Elversberg ist bisher weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Allerdings hat sich das Team von Trainer Karsten Neitzel nach einem eklatanten Fehlstart mittlerweile stabilisiert. Wie der KSV holten auch die Saarländer an den letzten vier Spieltagen zehn Punkte. Die Gäste haben zudem einige personelle Probleme. Mit Moritz Göttel, Fatih Köksal und Thomas Birk fallen drei Spieler aus, die sonst zum Stamm gehören.

„Ich sehe Elversberg immer noch sehr stark. Sie haben eine Umstrukturierung im Kader hinter sich. Es ist ganz normal, dass es nach zwei Meisterschaften und zwei verpassten Aufstiegen schwierig ist, sich immer wieder neu zu motivieren. Trotzdem ist es eine spielstarke Mannschaft, die sich zuletzt nach nicht so gutem Start Selbstbewusstsein erarbeitet hat“, urteilt Cramer.

Das Umfeld

2575 Zuschauer kamen im Schnitt zu den Heimspielen der Löwen. Auch deswegen wird es in Zukunft eine Änderung beim Einlass geben. Ab sofort gibt es links und recht von der Tageskasse Einlass zur Haupttribüne. Die Sicherheits- und Kartenkontrolle wird getrennt voneinander vorgenommen. An der Hauptkasse wird ein weiterer Schalter geöffnet, um die Wartezeit zu verkürzen. Am Samstag wird zudem ein besonderer Gast im Stadion sein: das neue Maskottchen des KSV. Zehn Minuten vor dem Anpfiff wird es offiziell präsentiert - dann wird auch das Geheimnis um den Namen gelüftet.

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