Remis und Sieg

0:0 und 2:1 - KSV Hessen überzeugt beim Doppeltest

Marco Dawid und Lukas Iksal (hinten).
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Hatten Grund, sich zu freuen: Marco Dawid und Lukas Iksal (hinten). Archivfoto: Christian Hedler

Es waren zwei dicke Brocken, die der Fußball-Regionalligist KSV Hessen Kassel am vergangenen Wochenende jeweils auswärts vor der Brust hatte.

Kassel – Doch die Löwen lösten die Aufgaben in den Testspielen gegen die Reserve des VfL Wolfsburg sowie gegen den VfV Hildesheim mehr als ordentlich. Ein Remis und ein Sieg sind das Resultat der Spiele am Freitag und Samstag gegen die Nord-Regionalligisten.

In Wolfsburg

In Wolfsburg fielen keine Tore. In Wolfsburg waren keine Zuschauer. Und trotzdem war KSV-Trainer Tobias Damm sehr zufrieden mit dem 0:0 gegen die Reserve des Bundesligisten. Die Niedersachsen wurden in der zurückliegenden Saison – die ja abgebrochen wurde – Vizemeister hinter dem VfB Lübeck, hätten sonst durchaus noch Chancen auf den Drittliga-Aufstieg gehabt.

„Wolfsburg ist schon brutal stark“, sagte Damm. „Ich denke, sie werden auch im kommenden Jahr wieder oben mitspielen. Von daher bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es war ein intensiver, ein richtig guter Test“, bilanzierte der Trainer.

In Berßel

Tags darauf stand gleich die nächste Aufgabe an. Während der Sportwoche des TSV Berßel (Sachsen-Anhalt) trafen die Löwen auf den VfV Hildesheim. Die Partie wurde schon ausgemacht, bevor in Hessen Fußballspiele wieder erlaubt waren. Hildesheims Co-Trainer stammt aus Berßel, so kam der Kontakt zustande.

Dieses Mal fielen Tore, dieses Mal waren auch Zuschauer erlaubt. Rund 250 waren gekommen. Für den KSV Hessen trafen Brian Schwechel (9.) und Alban Meha (28.). Dominik Franke verkürzte für Hildesheim (39.).

Anders als am Vortag ließ Damm dieses Mal zunächst in der 3-5-2-Grundordnung statt im gewohnten 4-1-4-1 spielen. Und anders als am Freitag fehlten dem Coach zwei Spieler. Kevin Nennhuber war privat verhindert. Basti Schmeer hat Schmerzen im Knie, muss sich heute einer MRT-Untersuchung unterziehen. Nael Najjar kann dagegen wohl heute wieder mit der Mannschaft trainieren. Wie Ingmar Merle fehlte er aber bei den beiden Tests am Wochenende.

In den USA

Dort spielte zuletzt Jan-Erik Leinhos für ein College. Doch am Wochenende war der Ex-Löwe ein Neu-Löwe. Und das könnte auch erst einmal so bleiben. Leinhos ist wegen der Corona-Pandemie in Deutschland. Ob er hier bleibt, entscheidet sich wohl am 21. August. Trainer Damm hätte ihn auf jeden Fall gern in seinem Kader. (Maximilian Bülau)

Wolfsburg II - KSV Hessen 0:0

Kassel: Zunker - Mißbach (46. Allmeroth), Evljuskin (46. Leinhos), Nennhuber, Brandner - Brill (64. Schwechel) - Dawid, Meha (46. Saglik), Bravo Sanchez (64. Kahraman), Mogge (64. Fischer) - Schmeer (64. Iksal)

Hildesheim - KSV Hessen 1:2 (1:2)

Kassel: Gröteke - Mißbach, Evljuskin, Allmeroth (65. Leinhos) - Iksal (65. Mogge), Pichinot (65. Dawid) - Schwechel (65. Brill) - Meha (65. Bravo Sanchez), Kahraman - Fischer (65. Brandner), Saglik

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